Willi: Verkehrspolitik in Österreich darf sich nicht nur nach ÖBB-Bilanz richten

Grüne Kritik an BMVIT: Der Bahn-Einzelwagen - Güterverkehr darf nicht auf Abstellgleis geraten

Wien (OTS) - Anlässlich der aktuellen kritischen Entwicklung beim Bahn-Güterverkehr übt der Grüne Verkehrssprecher Georg Willi scharfe Kritik an der untätigen Zuschauerrolle des Verkehrsministeriums (BMVIT): "Die Ausflüchte der BMVIT-Spitze sind hanebüchen. Was anderes macht das BMVIT, als "in den Markt und in die Tarife einzugreifen", wenn es tagtäglich verabsäumt, beim LKW für Kostenwahrheit zu Sorgen? Wo sind die Initiativen für flächendeckende Lkw-Maut, für höhere Diesel-Mineralölsteuer, für Querfinanzierungs-Zuschläge auf der Südstrecke? Wo bleibt das Einschreiten gegen das willkürliche Zusperren wichtiger Güter-Schienenverbindungen wie etwa zwischen Oberwart und Friedberg?".

"Wer die LKW billig die Straßen benützen und die Umwelt belasten lässt, trägt große Verantwortung dafür, dass der Bahn-Einzelwagen-Güterverkehr aufs Abstellgleis gerät. Ich fordere die BMVIT-Spitze dringend auf ,zur Arbeit zurückzukehren, denn wenn Verkehrspolitik in Österreich nur mehr darauf gerichtet ist, was von der nächsten ÖBB-Bilanz verlangt wird, dann könnte man das BMVIT gleich einsparen", unterstreicht Willi.

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im Parlament
Tel.: +43-1 40110-6697
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0002