Vilimsky: Darabos sollte eigenen Umgang mit Medien überdenken

Wenn da wer Journalisten bedroht, dann ist es die SPÖ

Wien (OTS) - Dass ausgerechnet SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos heute via OTS beklage, dass die FPÖ angeblich Journalisten einschüchtere, könne als humoristische Einlage gewertet werden, sagte der freiheitliche Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Harald Vilimsky. "Besonders die SPÖ ist seit Jahrzehnten dafür bekannt, massiven Druck auf Journalisten auszuüben, wenn ihr die Berichterstattung nicht passt", so Vilimsky.

So seien vor allem die Interventionen der SPÖ beim ORF - in inhaltlicher und personeller Art - derart berühmt-berüchtigt, dass es nur die wenigsten ORF-Journalisten wagen hier aufzumucken und sich lieber mit unterwürfiger SPÖ-Hofberichterstattung ihre Jobs erhalten würden, sagte Vilimsky, dem die Scheinheiligkeit Darabos übel aufstößt. "Herrn Darabos ist dringend anzuraten, den eigenen Umgang mit Medien zu überdenken, bevor er im Glashaus sitzend anfängt mit Steinen zu werfen", betonte Vilimsky.

"Es soll ja schon SPÖ-nahe ORF-Generalsekretäre gegeben haben, die einen 'Zweitarbeitsplatz' am Schnittpult der ZiB-Redaktion gehabt haben und dort im Sinne der Löwelstraße wahre Meisterwerke manipulativer Berichte fabriziert haben", erinnerte Vilimsky an die unsägliche Zeiler/Rudas-Ära. "Die SPÖ samt ihrem Generalsekretär sind demnach die Letzten, die sich zum Retter des freien Journalismus aufspielen dürfen", betonte Vilimsky, der eine weitreichende Entpolitisierung des ORF forderte.

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