Media Quarter Marx: Wiener ÖVP fordert Exit-Strategie

Wien (OTS/RK) - Im Rahmen einer Pressekonferenz kritisierten Gemeinderat Wolfgang Ulm und Gemeinderat Alexander Neuhuber heute, Montag, den "Immobiliendeal" der Stadt Wien rund um das Media Quarter Marx. Der Verkauf des Grundstücks sei im Jahr 2007 "ohne Ausschreibung, Interessentensuche und ohne professionelle Auswahl der Partner" erfolgt. Zudem würde die Stadt aufgrund einer Option, die bis Ende 2013 laufen würde, ein "finanziell schlechtes Geschäft" machen. Denn der Stadt würden durch die Option rund 10 Mio Euro entgehen, so die ÖVP-Mandatare. Aufgrund dessen habe man den Rechnungshof zur Prüfung dieses Verkaufs angerufen. Mittlerweile sei der Deal vor dem Verfassungsgericht, dessen Entscheidung man erwarte, erklärte Neuhuber. Die ÖVP fordere, dass die Opposition über den gesamten Immobiliendeal informiert werde. Der Optionsvertrag müsse angefochten und das Public-Private-Partnership-Modell aufgekündigt werden. Insgesamt erwarte man sich eine Exit-Strategie, die zu einer Auflösung der Partnerschaft und einer Rückabwicklung des gesamten Geschäfts führen müsse. Nur so würde die Stadt einer "dauernden Schieflage und einem erheblichen Verlust" entgehen, betonte Ulm.

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