FPÖ-Hofer zu Klimakonferenz: Außer Spesen nichts gewesen

Geringe Erwartungen wurden noch unterschritten

Wien (OTS) - Die am Samstag in Warschau ohne Ergebnis zu Ende gegangene Klimakonferenz legt den Schluss nahe, dass man hinkünftig -auch zum Schutz der Umwelt - auf solche Konferenzen verzichten kann. "Wenn als einziges Ergebnis herauskommt, dass im Jahr 2015 ein Passus in einen möglichen Klimavertrag aufzunehmen sei, der besagt, dass die reicheren Länder des Nordens den Süden finanziell dabei unterstützen sollen, die Folgen des Klimawandels zu bewältigen, dann zeigt sich einmal mehr, wohin die Reise gehen soll", kritisiert der Umweltsprecher der FPÖ und Dritte Präsident des Nationalrates Ing. Norbert Hofer.

"Ich fordere den Umweltminister eindringlich auf, einen solchen Vertrag nicht zu unterzeichnen!" appelliert Hofer und fordert weiter:
"Wir brauchen jeden Cent im eigenen Land, um mit dem Geld die Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen zu fördern. Österreich muss langfristig enerieautark werden und dafür soll das österreichische Steuergeld auch genutzt werden. Es ist der völlig falsche Weg, Geld in sogenannte "Umweltförderungen" ins Ausland zu pumpen." Da die fossilen Ressourcen endlich seien, müsse Österreich schon jetzt vorbauen und seine Möglichkeiten an nicht fossilen Energieträgern besser nützen.

Der Umweltminister hätte nach der Absage seiner Rede auch die Anreise am letzten Tag der Klimakonferenz der Umwelt zu liebe besser bleiben lassen sollen. "Auch die heurige Klimakonferenz hat sich als teures Spektakel entpuppt und es steht zu befürchten, dass 2015 für Österreich teuer werden kann. Daher sollte Berlakovich schon jetzt vorsorglich absagen und die Gelder in Österreich investieren", fordert Hofer abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0004