FPÖ-Obermayr und Deimek: Gold statt Schuldenunion

Das europäische Goldkomplott

Wien (OTS) - Die Staatsschulden der Mitgliedsländer des Euroraumes steigen in bisher ungekannte Höhen. Auch in Österreichs Bundeshaushalt klafft ein milliardenschweres Budgetloch. Die Schuldenberge scheinen kaum noch tilgbar. Die Währungsunion wurde durch den Eurorettungsschirm sowie den Europäischen Stabilitätsmechanismus zur Schulden- und Transferunion. Die EZB trägt ihren Teil dazu bei. Doch auch falsch verstandene Solidarität lässt sich nicht buchhalterisch erfassen, weshalb Brüssel und seine Institutionen ein gieriges Auge auf die Goldreserven der einzelnen Staaten geworfen hat.

Schon 2011 stand im Raum, nationale Goldreserven zur Lösung der Schuldenkrise einzusetzen. Für den freiheitlichen Europaabgeordneten Franz Obermayr "der völlig falsche Weg", wie er gemeinsam mit seinem Parteikollegen, dem Nationalratsabgeordneten Gerhard Deimek, festhält. Die Goldreserven Österreichs - aktuell 280 Tonnen - seien "die goldene Leistungsbilanz des Fleißes von Österreichs Unternehmern und Arbeitern", führte Deimek aus. Dabei sei Gold nicht nur ein Symbol, sondern auch ein Rohstoff. Der Rohstoff des Geldes. "Man will uns einreden, dass Gold im 21. Jahrhundert keine Bedeutung mehr hätte. Aber warum weitet Russland seine Reserven dann aus und weshalb leisten sich die USA bis heute den Betrieb von Fort Knox?", stellt Obermayr als Frage in den Raum. Die Antwort sei einfach: Gold ist krisensicher und hat Bonität Triple A. "Eines steht fest: Ich möchte unser Geld lieber partiell durch Gold gedeckt wissen, als durch griechische Staatsanleihen", pointiert Deimek. Gerade in Zeiten der Finanzkrise müssten reale Werte in den Vordergrund rücken.

Was die nationale Politik verschläft, hat Brüssel längst entdeckt. "Wir wollen uns nicht enteignen lassen. Hierbei handelt es sich nahezu um ein Komplott gegen unseren Wohlstand", stellt Franz Obermayr klar. Es sei nicht akzeptabel weitere Milliardenwerte auf dem Altar der Eurorettung zu opfern. "Der Euro scheint das goldene Kalb Brüssels geworden zu sein. Doch Fakt ist: Enteignung ist kein Friedensprojekt - sie legt den Keim für Zwist", stellt sich Deimek auf die Seite der Bevölkerung.

Die FPÖ fordert in diesem Zusammenhang die Lagerung des Goldes der Nationalbank ausschließlich in physischer Form und auf heimischem Territorium. Lediglich nationale Institutionen dürften Zugriff auf die Reserven haben.

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