FPÖ-Mölzer: Nach Abkommen mit Iran hat EU Vermittlung fortsetzen

Es muss sichergestellt sein, dass Teheran seine Verpflichtungen auch erfüllt - Ziel Brüssels hat atomwaffenfreier Naher Osten zu sein

Wien (OTS) - Nach der Einigung auf ein Übergangsabkommen im Streit um das iranische Atomprogramm dürfe die EU mit ihrer Vermittlung zwischen Teheran und dem Westen nicht nachlassen, sagte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer. "So positiv das Abkommen auch ist, aber bis zur dauerhaften Beilegung des Konflikts mit dem Iran ist es wohl noch ein weiter Weg und für Brüssel bleibt noch genug zu tun", hielt Mölzer fest.

Insbesondere müsse sichergestellt sein, so das freiheitliche Mitglied des außenpolitischen Ausschusses des Europäischen Parlaments, dass der Iran seine Verpflichtungen auch tatsächlich erfülle. "Dazu muss Teheran jeden Zweifel ausräumen, dass sein Atomprogramm anderen als friedlichen Zwecken dient. Auch muss die Kontrolle der iranischen Atomanlagen durch internationale Inspektoren gewährleistet sein", betonte Mölzer.

Außerdem wies der freiheitliche EU-Mandatar darauf hin, dass für die Europäische Union ein atomwaffenfreier Naher Osten das Ziel sein müsse. "Hier darf Brüssel nicht nur Teheran im Auge haben. Vor allem Saudi-Arabien, das sich Medienberichten zufolge mit Kernwaffen aus Pakistan hochrüsten will, wird genau zu beobachten sein. Denn ein Wettrüsten im Nahen Osten hat wegen der relativen geographischen Nähe auch unmittelbare Auswirkungen auf Europa", schloss Mölzer.

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