AnwohnerInnenparken - SP-Kubik ad VP-Juraczka: "Anrainerparkplätze kommen einer Privatisierung des öffentlichen Raumes gleich"

Wien (OTS/SPW-K) - "Werter Kollege Juraczka: Die Untersuchung ein Jahr nach der Einführung des Parkpickerls belegte, dass sich die Parksituation in den Erweiterungsgebieten verbessert hat. Wir haben schon in der Vergangenheit dem Parkpickerl gegenüber dem AnwohnerInnenparken den Vorzug gegeben", so Planungs- und Verkehrssprecher des SPÖ-Klubs im Rathaus, Gerhard Kubik, auf Aussagen von VP-Juraczka.

Kubik weiter: "Die Privatmeinung eines Beamten ist noch nicht die Ministerinnen-Haltung! Die SPÖ ist seit vielen Jahrzehnten sicher, dass die Parkraumbewirtschaftung das für Wien bessere System ist. Anrainerparkplätze kommen einer Privatisierung des öffentlichen Raumes gleich. Das kann nicht das Ziel vernünftiger Verkehrspolitik sein! Es ist einfach eine Frage der Fairness - nicht nur gegenüber anderen, zahlenden ParkpickerlbesitzerInnen in Wien. Flächendeckendes AnwohnerInnenparken bewirkt ja letztendlich auch, dass dann BesucherInnen im Bezirk gar keine Parkmöglichkeit mehr haben und das halte ich für schlecht. Die Wiener Parkraumbewirtschaftung bietet so auch BesucherInnen, Ärzten und mobilen Schwestern die Möglichkeit ihren PKW im Bezirk abzustellen. Aber so ist die ÖVP - sie kann ihren Privatisierungswahn nicht stoppen. Die ÖVP handelt nicht im Interesse des Gemeinwohls, die SPÖ hingegen schützt vor Privatisierungen."

"Kollege Juraczka sehen Sie ein, dass die Parkraumbewirtschaftung eine gute Lenkungsmaßnahme ist. Die Parkraumbewirtschaftung in Wien war, ist und wird auch in Zukunft eine Erfolgsgeschichte sein", so SP-Kubik abschließend.

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