Wallner zu Strache: Wenig Inhalt und viele eingelernte Sprechblasen

FP-Chef zeigte sich bewährt wehleidig in eigener Sache

Wien (OTS) - "Immer wenn es in der heutigen Pressestunde mit FP-Chef Strache um Sachpolitik ging, wie etwa bei der Budgetfrage, wurden rasch die Gesetze der Mathematik außer Kraft gesetzt. Und wenn die eingelernten Sprechblasen nicht mehr weiter halfen, wurde es abenteuerlich, auch was die Gesetze der Logik angeht", resümiert Stefan Wallner, Bundesgeschäftsführer der Grünen.

Klar geworden ist nur das Ziel der Zerstörung Europas mit den vereinten Nationalisten um den Preis steigender Arbeitslosigkeit. "Aus grüner Sicht ein Weg in den politischen Abgrund: Wir müssen für Europa, für ein gerechteres Europa kämpfen, es aber nicht zerstören, wie Strache das will. Nur gemeinsam werden wir die Herausforderungen der Krise bewältigen."

Beim Thema Asyl, habe Strache einmal mehr seinen politischen Verfolgungswahn zum Programm erhoben. "Fast könnte man das bekannte, ironische Zitat bemühen: Der Umstand, dass ich unter Verfolgungswahn leide, heißt nicht, dass sie nicht hinter mir her sind."

Bemerkenswert war, dass Strache, der selbst gerne JournalistInnen attackiert, sich in eigener Sache sehr wehleidig zeigte. "Alles in allem, einer der üblichen Strache-Auftritte mit wenig Inhalt und vielen eingelernten Sprechblasen", so Wallner.

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