Stronach/Lugar: Verlagerung der Bundeslehrer zu den Ländern wäre katastrophal

Mehr Landeskompetenz bedeutet mehr Parteipolitik in den Schulen

Wien (OTS) - Strikt gegen die von SPÖ und ÖVP geplante Verlagerung der Bundeslehrer zu den Ländern spricht sich Team Stronach Bildungssprecher Abg. Robert Lugar aus. "Wandern die Kompetenzen vom Bund zu den Ländern, ist das eine einzige Katastrophe. Denn das würde bedeuten, dass die rot-schwarzen Landesfürsten noch mehr Macht bekommen und die Personalpolitik in den Schulen endgültig bestimmen", so Lugar.

Lugar zeigt sich verwundert, dass die FPÖ der Regierung mit einer Zweidrittelmehrheit bei der "Verländerung" der Lehrer die Räuberleiter machen möchte. "Dieser Vorstoß bringt noch mehr Parteipolitik in die Schule und auch die Bundesschulen AHS, BHS und BMS werden dadurch zum Politikum der Länder. Schon in der Vergangenheit hat es sich als schädlich erwiesen, dass die Landeshauptleute massiv auf die Direktorenbestellung Einfluss genommen haben."

"Das Team Stronach wird einer solchen Regelung niemals die Zustimmung erteilen. Denn es ist völlig widersinnig, dass der Bund zahlen muss, aber die Länder über das Personal entscheiden können", so Lugar. Die Schulkompetenz müsse komplett dem Bund übertragen werden. Zukünftig brauche es eine totale Autonomie der Schulen, wo nur mehr auf Bundesebene die Rahmenbedingungen vorgegeben werden, fordert der Team Stronach Bildungssprecher.

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