FP-Jung: Gegen "Sandlerquartier" im Bezirkszentrum

Liesing von der Stadtregierung zum Auslagern von Problemen missbraucht?

Wien (OTS/fpd) - Der von der Stadt-SPÖ offenbar ungeliebte Bezirk Liesing soll nach der Verlagerung der Straßenprostitution in die Brunnerstraße, jetzt auch noch eine "Sandlerzentrale" im Zentrum des Bezirks, am Vorplatz der Bezirksvertretung erhalten. Die ÖBB, deren oberste Chefin immerhin die aus Liesing stammende Ministerin Bures ist, wollen ihr Problem mit den Obdachlosen dorthin auslagern, kritisiert der Obmann des 23. Bezirks, LAbg. Mag. Wolfgang Jung.

Der Grund dafür dürften die ständigen Probleme mit den vorwiegend aus Osteuropa kommenden Personengruppen sein, die in der Nacht die abgestellten Waggons beschädigen und beschmutzen und immer wieder auch gewaltsame Konflikte mit dem Personal austragen.

"Und das soll sich jetzt alles bei uns im Kerngebiet des Bezirks abspielen? Wir werden uns das sicher nicht so einfach gefallen lassen!" versichert Jung. Außerdem warnt er grundsätzlich vor der Beispielwirkung für diese Personen, die eine Sogwirkung Richtung Wien auslösen wird.

"Man hat uns gegen den eindeutigen Willen aller Parteien im Bezirk und entgegen einer Zusage des damaligen Stadtrats Schicker (aber was gelten Zusagen der Stadt-SPÖ schon?), ein Megabauprojekt aufs Auge gedrückt, der Verkehr überrollt uns allmorgendlich und die Willerstraße kennen die Wiener aus den täglichen Staumeldungen. Prostitution und Fluglärm bringen die Bürger zu Recht auf die Palme, und jetzt noch diese "Notschlafstelle" mit der Konflikte vorprogrammiert sind", so Jung.

Der Bezirksvorsteher ist jetzt gefordert, endlich einmal tätig zu werden und bei seinen Genossen zu intervenieren. Man müsste sonst vielleicht einmal vor der Villa des Bundeskanzlers, auch in Liesing, aber an einem stilleren Ort, fernab von den Problemzonen, demonstrieren!" schließt Jung. (Schluss) hn

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