Wiener Handel und Wirtschaftsuniversität vergeben Preis für Handelsforschung und -publizistik

Wien (OTS) - 22.11.2013 - Bereits zum 17. Mal vergab die Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien gemeinsam mit dem Institut für Handel und Marketing der Wirtschaftsuniversität Wien im Festsaal des Hauses der Wiener Kaufmannschaft den "Wiener Preis für Handelsforschung und -publizistik". Die Auszeichnungen erhielten die Chefredakteurin der Wirtschaftsnachrichten Donauraum Dr. Marie-Theres Ehrendorff und Mag. Dr. Christian Idinger.

Der Preis soll wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Sozial-und Wirtschaftswissenschaften und fachpublizistische Arbeiten auszeichnen, die dazu geeignet sind, zu einem besseren Verständnis für Fragen des Handels zu führen. "Dieser Preis ist für den Handel von besonderer Bedeutung, denn sowohl die öffentlichkeitswirksame als auch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit handelsspezifischen Themen betonen die hohe Relevanz des Handels für Wirtschaft und Gesellschaft", meint der Obmann des Wiener Handels, KommR Erwin Pellet.

Wiener Preis für Handelspublizistik

Nach dem Studium der Publizistik, Betriebswirtschaft und Theaterwissenschaften startete Marie-Theres Ehrendorff ihre journalistische Laufbahn zunächst im Radio und Fernsehen (ORF Wien, Ö3, Landesstudio NÖ) und dann als Chefredakteurin für die "Ganze Woche". Danach folgten Tätigkeiten als Pressesprecherin im Justiz-und Verkehrsministerium. Nach Beendigung Ihrer Dissertation "Kunstsponsoring an Österreichs Theater" schrieb sie für das "Format" und "NÖ Aktuell". Seit 5 Jahren ist sie für die Wirtschaftsnachrichten Donauraum tätig, anfangs als Wirtschaftsredakteurin und seit 1.1.2011 als Chefredakteurin. Die Preisträgerin hat mit ihrem Wirken wesentlich dazu beigetragen, dass der Handel seiner wirtschaftlichen Bedeutung entsprechend dargestellt wird. Der Bogen der Wirtschafts- und Handelsthemen spannt sich von "Handel als unverzichtbarer Partner in der Nahversorgung", "Alternative Arbeitszeitmodelle im Handel", über "Freier Handel -offene Märkte", "Onlinehandel und Cyberkriminalität", "Ladendiebstahl", bis hin zu aktuellen Themen wie "Preisabsprachen und Kartellrecht".

Wiener Preis für Handelsforschung

Der Wiener Preis für Handelsforschung erging heuer an Mag. Dr. Christian Idinger für seine Dissertation "Konsumentenpreiswissen -eine empirische Studie im Österreichischen Lebensmitteleinzelhandel". Die Dissertation befasst sich im Umfeld langfristiger Price-offs mit der bislang unbeantworteten Frage, wie lange eine Preisänderung vom Konsumenten überhaupt als solche erkannt bzw. attraktiv bewertet wird. Diese Untersuchung bietet erstmals konkrete Ergebnisse aus dem Konsumentenumfeld und eröffnet als erste longitudinale Studie neue Perspektiven im Forschungsfeld der Behavioral Pricing Theory. "Sowohl für die wissenschaftstheoretische wie auch praxisorientierte Diskussion bietet dieser Bereich noch viele Möglichkeiten zum besseren Verständnis des (preisaffinen) Konsumenten", meinte Univ.-Prof. Dr. Peter Schnedlitz in seiner Laudatio.

Bildunterschrift: (v.l.n.r.): Spartenobmann KommR Erwin Pellet, Preisträgerin Dr. Marie-Theres Ehrendorff, Univ. Prof. Dr. Peter Schnedlitz, Preisträger Mag. Dr. Christian Idinger, Spartengeschäftsführerin Mag. Michaela Schuster

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