Grüne Wien/Maresch: AnwohnerInnenparken wichtige Entlastung in stark verparktem Gebiet

Vorgangsweise eindeutig: Parkpickerl ist Bedingung für AnwohnerInnenparken

Wien (OTS) - Die Parkraumbewirtschaftung in Wien bewährt sich seit vielen Jahren. Auch die Evaluierung der Ausweitung im vergangenen Jahr hat gezeigt, dass das Parkpickerl für die AnwohnerInnen viele Vorteile gebracht hat: Mehr freie Parkplätze, weniger Parkplatzsuchverkehr, weniger Stau. Wo diese Maßnahme nicht mehr ausreichend Wirkung zeigt, beispielsweise im Zentrum oder manchen Bereichen der Innenbezirke, hat die rot-grüne Stadtregierung die Möglichkeit geschaffen, AnwohnerInnenparkplätze einzurichten, um zu gewährleisten, dass AnwohnerInnen auch einen Parkplatz finden können.

"AnrainerInnenparken ohne Parkpickerl entlastet die Situation in den überparkten Bezirken, wie etwa Währing nur in sehr geringem Ausmaß. Das Einführen von AnwohnerInnenparkzonen ohne vorherige Verordnung einer flächendeckenden Kurzparkzone wird von der MA 65 - Rechtliche Verkehrsangelegenheiten - auch als eine überschießende Maßnahme eingeschätzt. Es ist daher als erster Schritt bei Vorliegen einer angespannten Stellplatzsituation einer flächendeckenden Kurzparkzone der Vorzug zu geben", so der Verkehrssprecher der Grünen Wien, Rüdiger Maresch.

"Erst wenn die Parkraumbewirtschaftung als Maßnahme nicht mehr ausreicht, kann AnwohnerInnenparken eingeführt werden. Ich lade die Bezirksvorsteher Homole und Tiller dazu ein, ihre ideologisch motivierten Standpunkte hinsichtlich der Parkraumbewirtschaftung zu überdenken und diese endlich im Sinne der BewohnerInnen einzuführen. Tiller und Homole treiben ein böses Spiel auf dem Rücken der BezirksbewohnerInnen", so Maresch abschließend.

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