LH Pröll eröffnete Kutschenmuseum in Laa/Thaya

"Wesentlicher Anker für Region und Land NÖ"

St. Pölten (OTS/NLK) - Anlässlich der heutigen Eröffnung des Kutschenmuseums und des Starts der Sanierungsarbeiten der Wasserburg in Laa an der Thaya betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll die Wichtigkeit der Kultur für die Region und das Bundesland Niederösterreich. "Wir haben in Niederösterreich 730 Museen, die die Vergangenheit unserer Vorfahren und die Wurzeln unseres Heimatlandes Niederösterreich aufarbeiten. In dieser Hinsicht ist das Kutschenmuseum ein ganz wesentlicher Anker", so Pröll. In Verbindung mit diesen Chancen und Möglichkeiten sei das Kutschenmuseum "eine unglaubliche Bereicherung".

"Man kann Faktenwissen milliardenhoch googeln, aber nicht die Erfahrung der Menschen", so Pröll, der auch betonte, man müsse in Zukunft wieder mehr Wert legen auf die Kommunikation von Mensch zu Mensch. "Wir müssen die Herkunft in all ihren Facetten erkennen, um die Zukunft in all ihren Facetten zu gestalten", so Pröll. Der Landeshauptmann bedankte sich auch herzlich bei Direktor Wolfgang Satzer und dem Museumsteam für das großartige Engagement.

Bürgermeister Ing. Manfred Fass bezeichnete das Kutschenmuseum als "Perle", die wesentlich zum Image der Stadt beitrage. "Die Besucher kommen aus ganz Österreich und auch aus dem benachbarten Ausland", so Fass. Die Entstehung des Kutschenmuseums ging zurück auf die Liebe von Direktor Wolfgang Satzer zu Pferden: "Ich wollte nicht nur reiten, sondern auch fahren." "Weit über 10.000 Arbeitsstunden wurden von Ehrenamtlichen geleistet", so Satzer. Unterstützt wurde die Verlegung und Adaptierung des Museumsstandortes vom Land Niederösterreich mit insgesamt 173.000 Euro.

Im Zuge der Eröffnung des Kutschenmuseums nahm Pröll auch den Start für die Sanierungsarbeiten an der Wasserburg in Laa an der Thaya vor. Mit der Restaurierung soll die Burg nachhaltig gesichert, eine geeignete Besucherinfrastruktur geschaffen und der Innenhof für Veranstaltungen nutzbar gemacht werden. Unterstützt wird die erste Bauphase vom Land Niederösterreich mit 800.000 Euro. "Die Burg ist ein Symbol für die Entwicklung der Stadt und der Region. Mit der Sanierung wollen wir eine Brücke schlagen aus der Geschichte heraus in die Zukunft hinein", so Pröll.

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