"Orientierung" am 24. November: Der neue Salzburger Erzbischof stellt sich vor

Wien (OTS) - Christoph Riedl präsentiert im ORF-Religionsmagazin "Orientierung" am Sonntag, dem 24. November 2013, um 12.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Erster Auftritt: Der neue Salzburger Erzbischof stellt sich vor

Am vergangenen Dienstag hat sich der designierte neue Erzbischof von Salzburg, Franz Lackner, erstmals seit seiner Wahl einer breiten Öffentlichkeit gezeigt: Im Rahmen einer Pressekonferenz erzählte Lackner auch sehr persönlich von seiner Jugend, in der er - wie er sagt - zunächst "den Glauben verloren" hatte. Und während sich Franz Lackner an seiner neuen Wirkungsstätte präsentiert, geht die Suche nach einem Nachfolger für den wohl bald scheidenden steirischen Bischof Egon Kapellari in eine neue Runde - war der steirische Weihbischof Franz Lackner doch Kapellaris Wunschkandidat für seine eigene Diözese Graz-Seckau. Ein Bericht von Christoph Riedl.

"Religions for Peace" - Weltversammlung in Wien

Mit einer Botschaft von Papst Franziskus, einer interreligiösen Zeremonie mit Liedern und Gebeten, ist am Mittwoch in Wien die dreitägige IX. Weltversammlung der Organisation "Religions for Peace" - mit mehr als 600 Teilnehmenden aus rund 100 Ländern - eröffnet worden. Eine der Fragen, über die dabei gesprochen wurde: In zahlreichen Konflikten spielen Religionen eine wichtige Rolle, aber fördern Religionen den Frieden oder schüren sie vielmehr den Krieg? "Orientierung" hat dazu u. a. mit Ela Gandhi, der Enkelin Mahatma Gandhis, und mit Rabbiner David Rosen gesprochen. Marcus Marschalek berichtet.

No future? - Kirchen wollen Jugendlichen in Zimbabwe Perspektiven bieten

Vor wenigen Monaten wurde in Zimbabwe gewählt. Zwar gab es diesmal keine blutigen Auseinandersetzungen wie 2008 bei den Präsidentschaftswahlen, doch sehen auch heuer die EU und die Kirchen in Zimbabwe massiven Wahlbetrug: Wählerlisten konnten nicht eingesehen werden, Hunderttausende Bürgerinnen und Bürger wurden an den Urnen abgewiesen. Als Präsident wiedergewählt wurde Robert Mugabe, seit nunmehr 33 Jahren im Amt. Er regiert Zimbabwe mit eiserner Hand, Meinungs- und Pressefreiheit - in der Verfassung garantiert - sind oft Makulatur. Zimbabwe liegt seit Langem wirtschaftlich am Boden: Die Arbeitslosenquote liegt bei etwa 80 Prozent, qualifizierte Arbeitskräfte wandern ab - nach Südafrika, Großbritannien oder Australien. Wie überleben die Kirchen in dieser Diktatur, wie helfen sie den Menschen und vor allem: Welche Perspektiven haben Jugendliche dort? Ein "Orientierung"-Lokalaugenschein in der jesuitischen Makumbi Mission. Ein Beitrag von Detlef Urban.

"Religion der Befreiung" - Christen-Boom in Südkorea

Sie wollen nicht nur hochwertige Handys und erstklassige TV-Geräte bauen, sondern nehmen auch ihren Glauben - so sagt man - besonders ernst: Südkoreas Christen. Als besonders eifrige Missionarinnen und Missionare sind viele von ihnen weltweit unterwegs, aber auch im eigenen Land wächst die Zahl der Christen stetig. Rund ein Drittel der etwa 50 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner Koreas ist heute christlich. Das Christentum, vor mehr als 200 Jahren durch katholische Missionare ins Land gebracht, vor mehr als 100 Jahren auch von Protestanten verbreitet - die mittlerweile auch die deutliche Mehrheit an Christen stellen - ist heute "Religion Nummer eins" in Südkorea. Ein "Orientierung"-Team hat Mitglieder einer presbyterianischen Kirche in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul besucht. Elke Safaei-Rad berichtet.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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