ASFINAG für Schneefälle gerüstet - Innovationen und Teamwork: dann klappt's

1.400 Mitarbeiter in 43 Autobahnmeistereien bringen Sie sicher durch diesen Winter

Wien (OTS) - Nach dem letztjährigen Rekord-Winter, steht die nächste Schnee-Saison nun endgültig vor der Türe. In einigen Bundesländern hat General Winter schon gezeigt was er kann. 18 Schneetage wurden heuer bereits hervorragend gemeistert. Und die österreichweit 1.400 Mitarbeiter mit den mehr als 400 Einsatzfahrzeugen, stehen Tag und Nach bereit um die Verkehrsteilnehmer weiterhin sicher durch die noch kommenden Schneefälle zu bringen. Eine Aufgabe, die auf dem 2.178 Kilometer langen Autobahnen- und Schnellstraßennetz bei streckenweise über 200.000 Fahrzeugen und Geschwindigkeiten von 130 km/h eine Herausforderung sein kann. "Jahrelange Erfahrung und der Einsatz hochmoderner Geräte und Informationssoftware sind enorm wichtig um den Winterdienst auf dem hochrangigen Straßennetz professionell abwickeln zu können", sagt Josef Fiala, Geschäftsführer der ASFINAG Service GmbH. Aber eines stellt Fiala klar: "Ohne Teamwork mit den Autofahrern haben alle Bemühungen wenig Sinn. Daher appellieren wir immer wieder: runter vom Gas, Abstand halten und unbedingt Winterausrüstung!

Dass sich Wirtschaftlichkeit und Sicherheit nicht ausschließen, das beweisen die laufend eingesetzten Innovationen im ASFINAG-Winterdienst. Fiala dazu: "Die technischen Rahmenbedingungen sowie die eingesetzten Streumaterialien haben sich in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt". Gemeinsam mit der TU Wien hat die ASFINAG beispielsweise in den letzten Jahren einen Streuleitfaden entwickelt. Denn, so Fiala: "Für uns steht das Maximum an Sicherheit genauso wie der wirtschaftliche Materialeinsatz im Mittelpunkt. Auch vor dem ASFINAG-Fuhrpark macht die Technik nicht halt. Zusätzlich zur GPS-Flotten-Steuerung und dem Einsatz von speziellen Räumleisten die den Verbrauch von Salz und Sole verringern, halten auch Flüssigstreu-Methoden Einzug. "Wir setzen dabei sehr erfolgreich auf den Einsatz heißer und kalter Solesprühung. Heiße Sole für heikle Situationen und kalte Sole für die Präventivstreuung auf exponierten Strecken wie Brücken", erklärt Josef Fiala.

Heiße und kalte Flüssigkeit für mehr Sicherheit
Den bezeichnenden Namen "Fire Storm" trägt das Heiß-Sole-Streugerät. Bis dato auf der A 21 Außenring Autobahn im Einsatz, hat der Feuersturm bereits mehr als 2.000 Kilometer zurückgelegt. Vor allem auf Steigungsstrecken mit hohem Lkw-Anteil leistet der "Fire Storm" in heiklen Situationen Erste Hilfe. Heimo Maier-Farkas, Abteilungsleiter der Betrieblichen Erhaltung erklärt warum: "Bleibt ein Lkw auf einer Steigungsstrecke erst einmal stehen, schaffen es bei Schneefall die wenigsten von alleine wieder anzufahren. Mit den individuell einstellbaren Hochdruckdüsen des "Fire Storms" haben wir einen breiten Streuradius. Das heißt wir können zwischen den stehenden Lkws den Schnee "wegschmelzen" und damit die Weiterfahrt ermöglichen." Heuer werden gleich zwei Feuerstürme auf den Autobahnen zu sehen sein. Einer auf der Gebirgsautobahn A 21 und der zweite auf der A 2 Süd Autobahn im Wechselgebiet.

Gefrierender Nässe zeigt das zweite Flüssigstreu-Geräte die kalte Sole-Schulter. Zur vorbeugenden Streuung kommt es vor allem auf exponierten Bereichen wie Brücken oder Talübergängen zum Einsatz. Denn flüssige Sole wirkt schneller ein und die Wehverluste sind um ein vielfaches geringer. Zusätzlich ist dieses Gerät mit einem Thermologic - einer Infrarot Sensorik - ausgestattet, die 500 Mal in der Sekunde die Fahrbahnbeschaffenheit misst und so eine optimale Streuempfehlung abgeben kann.

Weitere Verbesserungen für einen optimalen Winterdienst
Sämtliche Winterdienst-Einsatzfahrzeuge im Räum- und Streudienst der ASFINAG sind mit GPS ausgestattet. Damit erfolgt zusätzlich zur elektronischen Steuerung der Flotte auch eine optimierte Datenerfassung. Ergänzend zu den technischen Highlights, bringen aber auch andere Optimierungen positive Ergebnisse im Winterdienst. So wurden in den letzten Jahren die Räumabschnitte verkürzt - mit dem Ergebnis, dass die Umlaufzeiten (jene Zeit in der ein Räumfahrzeug wieder seinen Ausgangspunkt erreicht) maßgebend gesenkt werden konnten. Österreichweit gibt es 120 fix festgelegte Räumabschnitte, die jeweils von in der Staffel fahrenden Einsatz-Fahrzeugen geräumt werden. Zur Abdeckung von Spitzenzeiten bei der Schneeräumung werden die 43 Meistereien von externen Frächtern unterstützt. Im Ereignisfall und zur Sicherstellung der raschen Wiederherstellung des Normalzustandes, sorgen die ASFINAG-Einsatzleiter vor Ort und die ASFINAG-Verkehrsmanagement-Zentrale als Kommunikations-Dreh-Scheibe. Präventivmaßnahmen sorgen zusätzlich dafür, dass es rasch geht, wenn es beispielsweise heißt hängengebliebene Lkws zu bergen. So werden an strategisch guten Punkten - vor allem auf der A 21 Wiener Außenring Autobahn - Bergefahrzeuge bereitgestellt um die Streckenverfügbarkeit so schnell wie möglich wieder herzustellen. Lösen sich im Tunnel Schnee-oder Eisblatten von Lkw-Dächern, können sich diese zu tödlichen Geschossen verwandeln. Die ASFINAG stellt daher an sieben Punkten des Netzes Lkw-Abkehrbühnen zur Verfügung. Mehr Informationen dazu auf www.asfinag.at

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