Trend zum Niedrigstenergiehaus

Neue Broschüre des Energiesparverbandes

Linz (OTS) - Bereits ein Drittel der neu gebauten Häuser in Oberösterreich sind ein Niedrigstenergie-Haus.

Ein Niedrigstenergiehaus hat eine sehr hohe Energieeffizienz und einen sehr geringen Energiebedarf, dieser wird ganz wesentlich durch erneuerbare Energieträger abgedeckt.

Der Energiebedarf fürs Heizen ist etwa ein Drittel niedriger als bei einem Niedrigenergiehaus. Auch bei einer umfassenden Sanierung kann Niedrigstenergiehaus-Standard erreicht werden.

Neue Broschüre des Energiesparverbandes

Viele produktunabhängige Informationen, Tipps und Hinweise gibt es in der neuen kostenlosen Niedrigstenergiehaus-Broschüre vom Energiesparverband des Landes Oberösterreich.

Beim Bau eines Niedrigstenergiehauses sind unter anderem folgende Punkte wichtig:
- Kompakte Bauweise
Je kompakter die Bauweise, je unkomplizierter und quadratischer der Grundriss, desto weniger Wärme gibt das Gebäude ab und desto weniger Heizenergie ist erforderlich.
- Sommertauglich Bauen
Damit es in Ihrem Haus auch im Sommer behaglich ist und es nicht zu heiß wird, sollten Sie bei den Glasflächen auf Größe und Ausrichtung sowie Verschattung achten. Wichtig ist auch die Auswahl von effizienten Elektrogeräten und Beleuchtung, damit die Wärmeeinträge durch diese Geräte gering gehalten werden.
- Sehr gute Wärmedämmung
Gute Dämmeigenschaften der Bauteile (niedrige U-Werte) senken den Energiebedarf.
- Wärmebrücken
Wärmebrücken sind Schwachstellen des Gebäudes, bei denen in kleinen Flächen viel Wärme verloren geht und Bauschäden auftreten können (z. B. Schimmel). Achten Sie auf eine wärmebrückenfreie Ausführung.
- Komfortlüftung
Eine Komfortlüftung passt die zugeführte Luftmenge genau dem erforderlichen Frischluftbedarf an. Bei gut wärmegedämmten Niedrigstenergiehäusern wird mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ein Großteil der in der Abluft enthaltenen Wärme rückgewonnen.
- Luftdichtheit
Ein wichtiges Kriterium ist eine luftdichte Gebäudehülle. Sie sorgt dafür, dass die Komfortlüftung optimal funktioniert, Bauschäden vermieden werden und warme Raumluft nicht ungewollt verloren geht.
- Erneuerbare Energien zum Heizen und zur Warmwasserbereitung
Es gibt unter anderem folgende Möglichkeiten, den geringen Heizenergiebedarf im Niedrigstenergiehaus durch erneuerbare Energieträger zu decken: Biomasseheizung wie z.B. Pelletsheizung, Wärmepumpe mit Ökostrom, thermische Solaranlage, Fernwärme aus erneuerbarer Energie.

Produktunabhängige und kostenlose Energieberatung durch den Energiesparverband des Landes Oberösterreich gibt es das ganze Jahr. Infos dazu und die neue Broschüre zum Bestellen oder downloaden www.energiesparverband.at

Rückfragen & Kontakt:

O.Ö. Energiesparverband
Mag. Christine Öhlinger
christine.oehlinger@esv.or.at

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