FSG-BMHS: Mit wenigen Änderungen zu mehr Qualität und weniger Burn-Out

Bereitschaft gemeinsam mehr zu erreichen. Wir haben das gleiche Ziel: Die besten Schulen

Wien (OTS/FSG) - Der Dienstgeber behauptet immer wieder, dass sämtliche LehrerInnen gewinnen werden, meint Lehrergewerkschafter Fritz Auer. Die vorgelegten Berechnungen folgen leider der frühkapitalistischen Logik der scheidenden Finanzministerin Fekter die gemeint hat, die LehrerInnen sollen ruhig 10 % mehr verdienen, wenn sie dafür 30 % mehr arbeiten. Wenn man allerdings einen Gehaltsvergleich zwischen altem und neuem Dienstrecht bei konstanten Wochenstunden vornimmt, dann ergibt sich für einen akademische/n LehrerIn an BMHS ein Verlust von 200.000 Euro an Lebensverdienst.++++ Durch das massive Anheben der Lehrverpflichtung wird LehrerInnen in korrektur- und vorbereitungsintensiven Fächern überdies eine 50-Stundenwoche zugemutet, meint Auer. In einem immer schwieriger werdenden pädagogischen Umfeld wird dadurch die Burnout-Gefahr drastisch erhöht oder es tritt ein anderer unerwünschter Effekt ein:
weniger Vor- und Nachbereitung, weniger Hausübungen, weniger Schulveranstaltungen, weniger Qualitätsinitiativen, weniger Zeit für die individuelle Betreuung von SchülerInnen.
Gerade die berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS) leisten allseits anerkannte Ergebnisse und bieten den SchülerInnen eine hochqualitative und am Arbeitsmarkt geschätzte Ausbildung. Daher ist begrüßenswert, dass SPÖ Bildungssprecher Elmar Mayer gerade in diesem Bereich feststellt, dass sinnvolle und mögliche Änderungen noch vorgenommen werden sollten.
Heinrich Himmer, Vorsitzender der FSG BMHS betont: "Wir müssen die Chance nutzen aufeinander zuzugehen. DienstgeberInnen und DienstnehmerInnen verfolgen im Kern die gleichen Interessen: Nämlich die beste Bildung für die kommenden Generationen sicherzustellen. Eine Einigung im Zuge der parlamentarischen Gesetzwerdung ist jedenfalls besser als jahrelanger Streit."

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