VP-Leeb: BAKIP 21 muss erhalten bleiben

Wien (OTS) - "Vizebürgermeisterin Brauner hat in ihrer Budgetrede den Bildungsbereich als Zukunftsbereich bezeichnet. Dies kann aber nicht heißen, dass sich die Stadt auf eine Hausverwaltungs- und Immobilienentwicklungsposition zurückzieht. Es braucht den Willen qualitativ etwas weiterbringen. Das Arbeitslosenrisiko bei Pflichtschulabgängern beträgt 27 Prozent, bei Menschen mit Maturaabschluss aber nur 6 Prozent. Nun will die Stadt Wien aber eine Schule, in der ein Maturaabschluss angeboten wird, schließen. Was ist das für ein bildungspolitisches Signal?", so ÖVP Wien Bildungssprecherin Gemeinderätin Isabella Leeb zum Thema BAKIP 21.

"90 Schülerinnen und Schüler schließen pro Jahr diese Schule mit Matura ab und minimieren damit das Risiko arbeitslos zu werden. Allein 300 bewerben sich alljährlich. Einige der Abgänger bleiben zwar nicht im originären Beruf, aber sehr viele davon arbeiten in weiterer Folge im sozialen Bereich. Die Frage darf nicht lauten:
entweder oder, sondern es muss heißen: sowohl als auch. Selbstverständlich ist ein Zusatzangebot in der Erwachsenenbildung zu begrüßen, die Ausbildung muss aber in Ergänzung der bereits bestehenden Angebote umgesetzt werden und darf nicht das Aus für die 5-jährige Ausbildung mit Maturaabschluss darstellen. Das Schließen einer Schule ist ein fatales bildungspolitisches Signal", so Leeb, die in der Debatte des Wiener Gemeinderates am 20. November einen entsprechenden Antrag einbrachte, der dem zuständigen Ausschuss zugewiesen wurde.

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