Wr. Landtag - SP-Valentin zu Atomenergie: Keine Förderung der Atomenergie

"Verursacherprinzip ernst nehmen"

Wien (OTS/SPW-K) - "Es ist erfreulich, dass sich alle Fraktionen einig sind, die Atomenergie nicht zu fördern", so der Wiener SP-Umweltsprecher Erich Valentin am Donnerstag in der Sitzung des Wiener Landtages. "Auf Einladung der Umweltstadträtin haben sich am 4. Atomgipfel alle Fraktionen auf eine gemeinsame Resolution geeinigt. Wir fordern, dass das Verursacherprinzip ernst genommen und die aberwitzige Forderung der EU-Kommission einer Schadensbegrenzung von nur einer Milliarde Euro deutlich erhöht wird", so Valentin.

Die Forderungen in Detail:

- Keine Ausnahme vom Verbot staatlicher Förderungen für Errichtung, Umbau oder Betrieb von Kernkraftwerken zu befürworten

- Das Verursacherprinzip ernst zu nehmen und eine Haftpflichtversicherung für jeden Atomreaktor in der Europäischen Union in der Höhe von mindestens 400 Milliarden Euro vorzuschreiben, statt der von der EU-Kommission geplanten unzureichenden Milliarde Euro

- Die Verwendung von jetzt unter dem Titel EURATOM vergebenen Geldern in die Förderung der Erneuerbaren Energien umzulenken.

Die Resolution wurde am Donnerstag im Landtag einstimmig beschlossen.

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Mag. Thomas Kvicala
Tel.: (01) 4000-81 923
thomas.kvicala@spw.at
www.rathausklub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10008