Ewald Stadler fordert ethische Standards für EU-Forschungsprogramm Horizont 2020

Straßburg (OTS) - In der Debatte um das neue EU-Forschungsprogramm Horizont 2020 forderte der EU-Abgeordnete Ewald Stadler ethische Mindest-Standards. "Aus den früheren Horizont-Forschungsprogrammen wurden embryonentötende Forschungsprojekte unterstützt. Diese unmoralische Politik muss endlich beendet werden", sagte Stadler und verwies in diesem Zusammenhang auf die Bürgerinitiative One of Us, bei der 1,9 Millionen Unionsbürger das Ende der steuerfinanzierten Embryonentötung forderten.

"One of Us gehört zu den erfolgreichsten Bürgerinitiativen überhaupt. Wir dürfen auf gar keinen Fall zulassen, dass der ausdrückliche Bürgerwunsch durch das neue Forschungsprogramm unterlaufen wird", erklärte Ewald Stadler und bezeichnete es zudem als absolut nicht hinnehmbar, dass die Änderungsanträge der Abgeordneten Anna Zaborska, die ethische Mindeststandards im Programm festgeschrieben hätten, im Plenum nicht einmal abgestimmt wurden:
"Präsident Schulz hat das Abstimmungsverfahren wieder einmal so gestaltet, dass die für ihn unliebsamen Anträge gar nicht erst abgestimmt werden konnten", kommentierte Stadler. Man müsse endlich zur Kenntnis nehmen, dass die embryonale Forschung keine Ergebnisse und keine Therapie-Erfolge gebracht habe. "Daher sind auch die privaten Investoren schon längst aus der embryonalen Stammzellforschung ausgestiegen", so der österreichische EU-Mandatar Ewald Stadler weiter. Adulte Stammzellforschung sei wesentlich erfolgreicher und ethisch unbedenklich.

"Die Tötung von Embryonen muss politisch endlich unterbunden werden", forderte Stadler. "One of Us ist nicht zu überhören, wir werden die Umsetzung des Forschungsprogramms und jede Auszahlung daraus kritisch begleiten", kündigte Stadler an.

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