FPÖ-Hofer zu geplanten Kürzungen der Berichterstattung im Behindertensportbereich

Randsportarten müssen weiterhin gebührend unterstützt werden

Wien (OTS) - ORF-Sportchef Hans Peter Trost hat Mitte Oktober dramatische Einsparungen angekündigt. Besonders betroffen ist der Bereich Behindertensport, unter anderem durch die Streichung des Magazins "Ohne Grenzen" und die Reduzierung der Paralympics-Berichterstattung.

Der Dritte Präsident des Nationalrates und Behindertensprecher der FPÖ Ing. Norbert Hofer kritisiert die geplanten Maßnahmen scharf:
"Wenn die derzeit angedachten Einschränkungen der Berichterstattung tatsächlich umgesetzt werden, bedeutet dies für die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber Menschen mit Behinderung einen erheblichen Rückschritt." Diese Maßnahmen seien für den Behindertensport existenzbedrohend, so Hofer weiter, ohne Medienpräsenz würden sich Sponsoren zurückziehen, da der Werbewert nicht mehr gegeben sei.

"Angesichts des in der letzten Gesetzgebungsperiode beschlossenen Sonderzuschusses für den ORF müssen Randsportarten weiter unterstützt werden. Dies war Teil der Vereinbarung und ich erwarte mir, dass dies auch eingehalten wird", so Hofer. Die deutschen öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF setzen im Behindertensportbereich nicht den Rotstift an und übertragen viele Veranstaltungen live.

Hofer appelliert, die geplanten Maßnahmen noch einmal zu überdenken. "Diese Maßnahmen würden einen enormen Rückschritt für den Behindertensportbereich bedeuten, da gerade die einzelnen Persönlichkeiten und Geschichten dahinter die Zuseher beeindrucken, wie die Athletenvertreter für Wintersport und Sommersport, Claudia Lösch und Andreas Onea, in ihrem Schreiben richtig festgestellt haben", bekräftigt Hofer abschließend.

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