FPÖ-Antrag für U 4-Verlängerung nach Auhof erneut abgelehnt

SPÖ und Grüne prolongieren Dauerstau in der Westeinfahrt

Wien (OTS) - "Ein lang gehegter Wunsch der Bevölkerung im Westen Wiens, nämlich die Verlängerung der Linie U4 nach Auhof, um den Einpendlern das Umsteigen vom PKW auf die U-Bahn zu erleichtern und die heillos überlastete Westeinfahrt vom Verkehr zu entlasten, wird von Rot-Grün leider nicht erfüllt", kritisiert FPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Toni Mahdalik, der bei der Budgetdebatte gemeinsam mit den Penzinger Mandataren Armin Blind und Rudolf Stark einen dahingehenden Antrag eingebracht hatte. Dieser wurde von Rot-Grün niedergestimmt.

Die derzeitige U 4-Endstelle in Hütteldorf mitten im dichtbesiedelten Gebiet ist ein Verkehrserreger allererster Güte und sorgt für massiv erhöhte Lärm-, Schadstoff- und Feinstaubbelastungen und drastisch verringerte Lebensqualität bei tausenden betroffenen Menschen in diesen Bereichen. "Darüber hinaus kommen die Busse auf der Linzer Straße wegen des Dauerstaus dort nicht voran, womit täglich wertvolle Arbeits- und Freizeit verloren geht", erklärt Blind. Deshalb sollte nach Vorstellung der FPÖ künftig nur noch der Bus-Nahverkehr von bzw. zur jetzigen Endstelle Hütteldorf führen. "Die Bus-Fernverkehrslinien sollten hingegen vom bzw. zum bei der U4-Endstelle zu errichtenden Busbahnhof Auhof fahren", fordert Stark.

Damit wäre eine Anbindung an das hochrangige öffentliche Verkehrsnetz gegeben und Hütteldorf extrem entlastet. Der geplante Mistplatz würde noch mehr Verkehr anziehen, die FPÖ-Planungsidee hingegen helfen, die Belastungen spürbar und dauerhaft zu reduzieren. "Es wäre daher an der Zeit, den dringenden Wunsch der Bevölkerung nach einer Entlastung Hütteldorfs endlich zu erfüllen", meinen Mahdalik, Blind und Stark. (Schluss)onti

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