Mythos JFK: "Universum History" rekonstruiert den Tag, an dem Kennedy starb

Am 22. November um 22.40 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Am 22. November 1963 wurde US-Präsident John F. Kennedy Opfer eines Attentats. Kennedy, durch jugendliches Auftreten, politisches Geschick und seine schöne Ehefrau Jackie schon zu Lebzeiten ein Medienstar und Liebling der Massen, wurde durch den Mord endgültig zu einem Mythos, der noch heute die Menschen in den Bann zieht. Anlässlich des 50. Jahrestags des Attentats in Dallas beleuchtet "Universum History" im Rahmen eines umfassenden ORF-Programmschwerpunkts (Infos unter http://presse.ORF.at) das tragische Ende des US-Präsidenten. Die Dokumentation "Der Tag, an dem Kennedy starb" von Leslie Woodhead rekonstruiert am Freitag, dem 22. November, um 22.40 Uhr in ORF 2 minutiös den Ablauf des 22. November 1963. Mit allen bis heute verfügbaren Dokumenten und raren Zeugenaussagen untermauert sie die offizielle Version des Attentats.

Es war ein Tag, der die Welt schockierte. Der 22. November 1963. Der weltweit populäre US-Präsident John F. Kennedy ist auf Wahlkampftournee in der texanischen Stadt Dallas und wird Opfer eines Attentats. In einer offenen Limousine vollkommen ungeschützt wird er an der Seite seiner Frau Jackie um 12.30 Uhr von zwei Gewehrprojektilen tödlich getroffen. Wenig später kann sein Stellvertreter Lyndon B. Johnson nur mehr den Tod des 35. US-Präsidenten verkünden. Mit Hilfe von Augenzeugen rekonstruiert diese Dokumentation minutiös den Tag, an dem Kennedy starb. Gibt es doch bis heute, 50 Jahre später, noch Zweifel an der offiziellen Version des Tathergangs.

Sicher ist, dass sich der wohl beliebteste Präsident der USA des Risikos bewusst war, das er mit einer Fahrt durch Dallas einging. Die Stimmung in Texas war gespannt und er selbst soll kurz vor der Abfahrt noch zu seiner Frau Jackie gesagt haben: "Wir fahren heute ins Land der Irren." Trotzdem entschied Kennedy sich für die Fahrt in der offenen Limousine. Er wusste, dass das Ass in seinem Ärmel, um die Herzen der Texaner für sich zu gewinnen, seine Frau Jackie war. Jackies Leibwächter Clint Hill erzählt: "Kennedy hatte schon ein oder zwei Wochen vorher bestimmt, dass er nicht wollte, dass der Secret Service neben der Präsidenten-Limousine herfuhr. Er wollte, dass die Menschen Jackie sehen konnten. Sie war eine entwaffnende Persönlichkeit für diejenigen, die nicht auf Kennedys Seite waren." Den ehemaligen Agenten des Secret Service plagen bis heute Schuldgefühle.

Tatverdächtig ist Lee Harvey Oswald, der noch am selben Tag verhaftet wurde, die Tat aber unzählige Male leugnete - obwohl Zeugen ihn bei polizeilichen Gegenüberstellungen als Todessschützen identifizierten und sein Handabdruck am Gewehr gefunden wurde. Zu den Verschwörungstheorien beigetragen hat, dass Lee Harvey Oswald keine 35 Stunden nach seiner Festnahme selbst von einem Nachtclubbesitzer ermordet wurde. Aber auch die Leben anderer haben sich am 22. November 1963 für immer verändert: das der Quäkerin, bei der Lee Harvey Oswald damals wohnte, das seines Arbeitskollegen Buell Frazier sowie das der Passanten, die den Mord mitansehen mussten. "Ich denke, es war eine der größten Tragödien unserer Zeit. Es sollte die Menschen dazu bringen, sich ihrer Leben und ihrer Familien bewusst zu werden - und vielleicht ein Stück näher zusammenzurücken", so die Krankenschwester, die John F. Kennedy behandelte.

Mit Hilfe aktueller Interviews mit Augenzeugen, die zum ersten Mal vor der Kamera über das Erlebte sprechen, sowie Archivmaterial zeigt Leslie Woodhead in seinem Film eine neue Perspektive auf diesen Tag, der die Welt nachhaltig verändert hat - den Tag, an dem Kennedy starb.

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