Kadenbach: 41 Prozent mehr EU-Mittel für Umwelt- und Naturschutz trotz Spar-Budget

SPÖ-Europaabgeordnete: "Finanzielle Ausstattung des LIFE-Förderprogramms wird von 2,2 auf 3,1 Milliarden Euro erhöht"

Wien (OTS/SK) - Bei der heutigen Abstimmung im Europäischen Parlament in Straßburg zum Programm für Umwelt- und Klimapolitik (LIFE) gab es eine deutliche Mehrheit (568 dafür, 20 dagegen, 21 Enthaltungen) für mehr finanzielle Mittel zum Schutz der Umwelt. SPÖ-Europaabgeordnete Karin Kadenbach, Mitglied im zuständigen Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, sagte unmittelbar nach der Abstimmung: "Mit sozialdemokratischer Verhandlungsführung in diesem Dossier konnten wir mehr Geld für Luft, Wasser und Natur erreichen. Konkret geht es um eine Erhöhung von 2,2 auf 3,1 Milliarden Euro (+ 41 Prozent). Das LIFE-Programm sieht vor, Umwelt-und Klimaschutzprojekte zu unterstützen, die zwischen 2014 und 2020 von staatlichen oder privaten Einrichtungen und Organisationen verwirklicht werden sollen." ****

Kadenbach verweist insbesondere auf drei Erfolgsprojekte in Österreich: "Im Rahmen des LIFE-Vorläuferprojektes ist es gelungen, in zwei Projektgebieten die Hauptursache für die Mortalität von Großtrappen durch Erdverkabelung bzw. Markierung von Stromleitungen weitgehend zu beseitigen. An der Ybbs werden zudem strukturverbessernde Maßnahmen gesetzt, naturferne Sohlrampen entfernt, ein Nebenarmsystem geschaffen und im Stadtgebiet eine Fischwanderhilfe errichtet. Außerdem wird beim LIFE-Projekt 'Traisen' ein 12,5 Kilometer langer, mäandrierender Flussabschnitt mit dynamischer Uferentwicklung komplett neu angelegt und neue Verbindungen zu Augewässern und zur Donau geschaffen", erläutert Kadenbach.

LIFE steht seit mehr als 20 Jahren und 3.500 geförderten Projekten für ausgezeichnete Qualität und trägt entscheidend zur Finanzierung des europäischen Schutzgebietsnetzwerks Natura 2000 bei. Kadenbach:
"Das EU-Parlament hat erreicht, dass die Zuteilung von LIFE-Geldern nach nationalen Quoten nach vier Jahren endgültig auslaufen wird. Damit werden dann ausschließlich Qualität und Modellcharakter die Auswahl der Projekte bestimmen und für Innovation im Umweltbereich sorgen." (Schluss) bj/mp

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