FP-Lasar: 135.000 Euro im Wilhelminenspital verschwunden

Gesundheitssystem dringend reformbedürftig

Wien (OTS/fpd) - "Es ist ein Skandal, dass im Zuge des Umbaus des Wilhelminenspitals einfach so 135.000 Euro verschwinden können und keinem fällt das auf. Bei diesem Missmanagement fragt man sich wie viel Steuergeld hier noch versickert ist", so der Wiener FPÖ-Stadtrat David Lasar, der vor einer Geldverschwendung im noch viel größeren Stil beim Bau des Krankenhaus Nord warnt.

Auch die Tatsache, dass es im Wilhelminenspital derzeit keine pränataldiagnostischen Screenings (Ultraschall) gibt, aufgrund der Pensionierung einer Ärztin und des Ausscheidens einer zweiten Ärztin, klingt für Lasar nach Schildbürgerstreich. Werdende Mütter müssen daher über die Gynakologen an auswärtige Institute verwiesen werden, teure Gerätschaften stehen unbenützt in der Gegend herum und "verstauben" um teures Geld! Das Spitalsmanagement hat hier kläglich versagt. Immerhin konnte nicht dafür Sorge getragen werden, dass die Stelle aufgrund einer planmäßigen Pensionierung rechtzeitig entsprechend nachbesetzt wird.

Das Gesundheitssystem muss effizienter werden und ist zum Wohle der Patienten umzugestalten. Außerdem ist die Kostenexplosion dringend einzudämmen, fordert Lasar und hält abschließend fest, "dass unser Gesundheitssystem dringend reformbedürftig ist, ist wohl unbestritten. Dass es bis jetzt doch so gut funktioniert, ist jedenfalls den engangierten Ärzten, Krankenschwestern, Pflegern usw. zu verdanken, die Großartiges leisten und für die Patienten bis an ihre Grenzen gehen. (Schluss) hn

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