FP-Rosenkranz/Landbauer: Alle AHS-Unterstufen in NÖ müssen bleiben!

FPÖ NÖ klar gegen Vorschlag von VP-Regierungsverhandler LH Haslauer, AHS-Unterstufen in Neue Mittelschulen umzuwandeln.

St. Pölten (OTS) - In ihrer heutigen Pressekonferenz sprachen sich FPÖ NÖ-Landesparteiobmann NAbg. Dr. Walter Rosenkranz, Bildungssprecher der FPÖ im Parlament, sowie LAbg. Udo Landbauer, Bildungs- und Jugendsprecher der FPÖ NÖ, klar für den Beibehalt aller AHS-Unterstufen in NÖ und gegen die Einführung von Aufnahmeprüfungen aus. Im Zuge der Regierungsverhandlungen auf Bundesebene hatte Salzburgs VP-LH Dr. Haslauer die Umwandlung von 75% der AHS-Unterstufen in Neue Mittelschulen vorgeschlagen.

"Das Gymnasium in der Langform ist ein bewährtes Erfolgsmodell, das die ÖVP nicht aus reinem Regierungsstreben opfern darf. Bekanntlich treten die westlichen Landesgruppen der Volkspartei bereits seit längerem für die Gesamtschule ein, welche sich auch aus Haslauers Vorschlag erschließt. Von der VPNÖ hat man bisher noch nichts zu den Aussagen des Salzburger Landeshauptmanns gehört. Lediglich in der Lilienfelder NÖN tat der dortige VP-Landtagsabgeordnete diese als "Einzelmeinung" ab, was angesichts der "Westachse" in der ÖVP äußerst unglaubwürdig ist. LH Erwin Pröll muss hier endlich die Fronten klären, ob er wie sein Salzburger Amts- und Parteikollege für die Umwandlung von AHS-Unterstufen ist oder nicht!", so NAbg. Dr. Walter Rosenkranz.

Die von Haslauer genannten Zahlen würden bedeuten, dass von den 44 Gymnasialstandorten in NÖ nur mehr 11 in Langform erhalten blieben. "LH Pröll soll sich bei Haslauer erkundigen, welche Standorte in NÖ davon betroffen sind, rechnersich wird es nach dem Haslauerschen ÖVP-Modell in manchen Bezirken keine Gymnasien-Unterstufen mehr geben. Dieser Spuk muss raschest aufgeklärt oder beendet werden", führt Rosenkranz weiter aus.

"Wenn sich sogar Landesschulratspräsident Helm gegen den Entwurf des Lehrerdienstrechtes stellt, spricht das Bände", so der freiheitliche Bildungssprecher LAbg. Udo Landbauer.
Nächster Schritt müsse nun sein, dass nun auch Landeshauptmann Pröll seine Stimme erhebt und Position dagegen beziehe. Höchst an der Zeit, sieht der freiheitliche Mandatar, für die ÖVP nun auch ihre Wahlversprechen, die Gymnasien unangetastet zu lassen, zu halten und nicht wie derzeit stillschweigend angekündigte Schließungen hinzunehmen. Landbauer fordert, dass nicht nur Gymnasien sondern auch das Hauptschulsystem in seiner jetzigen Form bestehen bleiben soll. "Besonders in ländlichen Gebieten funktioniert das System Hauptschule noch sehr gut", ist der freiheitliche Mandatar überzeugt. Aktuelle Mängel und Probleme in den Städten bzw. Ballungsräumen ist nach Ansicht der Freiheitlichen dem politischen Versagen von ÖVP und SPÖ zuzuschreiben, das es in Zukunft zu korrigieren gilt. Mittlerweile sei die FPÖ die einzige Partei, der es weder um Einsparungen noch um Postenbesetzung beim Thema Bildung gehe, sondern "einzig und alleine um eine fundierte und bestmögliche Ausbildung unserer Kinder und damit um die Zukunft unseres Landes", so Landbauer abschließend.

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