Wr. Landtag - SP-Laschan: Armut ist vererbbar, macht krank und schließt aus

Wien (OTS/SPW-K) - "Österreichische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten einen immer geringeren Anteil der Wertschöpfung. Das heißt das Ziel muss sein: Arbeit entlasten und Vermögen belasten", forderte die Wiener Landtagsabgeordnete Claudia Laschan in ihrer heutigen Rede zur Aktuellen Stunde. Dem Kampf gegen Steuerbetrug und Steuerhinterziehung sei eine hohe Priorität einzuräumen.

"Im Wiener Bezirksvergleich ist dort die Lebenserwartung am niedrigsten, wo die Armut am höchsten ist. Dass Armut krank macht, ist also kein Klischee, sondern statistisch belegbar", so Laschan weiter. "Die Pflichtversicherung ist ein Garant dafür, dass auch Menschen mit geringem Einkommen einen gleichwertigen Zugang zu Gesundheitsleistungen haben, wie Menschen mit hohem. Natürlich betreiben Leute mit einem höheren Einkommen mehr Vorsorge, daher müssen wir unsere Programme niederschwellig gestalten und zwar kostengünstig bis kostenfrei."

"Armut ist vererbbar und daher ist die verschränkte Ganztagsschule auch so wichtig, denn sie ist ein Vorteil für sozial benachteiligte Schichten. Daher müssen wir diese auch weiter ausbauen."

Armut schließe auch von demokratischen Mitbestimmungsprozessen aus, da die Menschen weder die Zeit noch Möglichkeit dazu hätten. "Ich bin der Überzeugung, dass die Einbindung dieser Gruppe bei allen BürgerInnenbeteiligungsmodellen noch viel zu wenig berücksichtigt wird. Da wartet noch eine große Aufgabe auf uns alle!", so Laschan abschließend.

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