FP-Meyer: Kulturpolitik in Wien ist große Baustelle

FPÖ schlägt Architekt Libeskind für Wien Museum vor

Wien (OTS/fpd) - Bezugnehmend auf das Wien Museum schlägt die Wiener FPÖ-Gemeinderätin LAbg. Ute Meyer vor, den renommierten Architekten Daniel Libeskind zum Wettbewerb einzuladen. Er habe bewiesen, dass er größte Erfahrung im Museumsumbau (Militärhistorisches Museum der Bundeswehr in Dresden) und auch im Neubau (Jüdisches Museum Berlin, One World Trade Center New York) hat.

Im Hinblick auf das Kulturbudget sei klar, dass dieses zwar keinesfalls gekürzt werden dürfe, jedoch müsse eine neue Verteilung angedacht und jede einzelne Position auch kritisch hinterfragt werden. Nach wie vor würden die Musikschulen in Wien als Stiefkinder behandelt. Eine Erhöhung der Investitionen sei hier von höchster Notwendigkeit. Selbst der Vorstand der Wiener Philharmoniker bestätigt und bemängelt gleichzeitig, dass der Nachwuchs aus der Bundeshauptstadt völlig ausbleibe, fordert Meyer mehr qualitativ hochwertige Musikschulen für Wien.

Abschließend sei festgehalten, dass sich die Stadt Wien wirklich für den derzeitigen Zustand des Volkskundemuseums genieren sollte. Dieses wertvolle Kulturgut derart dem Verfall preis zu geben sei eine Schande. Hier seien die Verantwortlichen, allen voran SPÖ-Kulturstadtrat Mailath-Pokorny aufgefordert rasch zu handeln, schließt Meyer. (Schluss) hn

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