FPÖ-Mölzer: Ein einziger Sitz des EU-Parlaments, aber in Straßburg

Straßburg wäre wichtiges Zeichen gegen Brüsseler Zentralismus - Elsässische Hauptstadt ist Symbol für deutsch-französische Aussöhnung

Wien (OTS) - Der "Wanderzirkus" zwischen den Sitzen des Europäischen Parlaments in Brüssel und Straßburg müsse endlich beendet werden, forderte heute der freiheitliche EU-Delegationsleiter Andreas Mölzer. "Das Europäische Parlament sollte künftig nur einen Sitz haben, und zwar in Straßburg, und dies aus mehreren Gründen. So wäre Straßburg ein Zeichen gegen den Brüsseler Zentralismus", hielt Mölzer fest.

Dabei wies der freiheitliche EU-Mandatar darauf hin, dass der Parlamentssitz in Straßburg seit 1952 vertraglich bestehe. "Damals wurde der Sitz der europäischen Institutionen auf mehrere Länder aufgeteilt: Die Kommission in Brüssel, der Gerichtshof in Luxemburg, und das Parlament eben in Straßburg. Und es besteht kein Grund, an dieser Aufteilung etwas zu ändern, weshalb der Parlamentssitz in Brüssel auch im Sinne einer Kostenersparnis aufzulösen ist", betonte Mölzer.

Darüber hinaus sei die elsässische Hauptstadt, die jahrhundertelang zwischen Deutschland und Frankreich umstritten war, auch ein Symbol für die deutsch-französische Aussöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg, so der freiheitliche Europaabgeordnete. "Ohne die deutsch-französische Aussöhnung gäbe es keine europäische Integration und damit auch keine EU. Das sollte bei der Debatte um den Sitz des EU-Parlaments nicht vergessen werden", schloss Mölzer.

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