Nationalrat - Steßl: Durch Verunsicherungen wird mit der Angst der Bevölkerung gespielt

Nur durch adäquate Arbeitsplätze und geeignete Rahmenbedingungen kann das faktische Pensionsantrittsalter erhöht werden

Wien (OTS/SK) - Durch Verunsicherungen wird von Seiten der FPÖ mit der Angst der Bevölkerung gespielt. Das sagte SPÖ-Rechnungshofsprecherin Sonja Steßl heute, Mittwoch, im Rahmen der Dringlichen Anfrage zur budgetären Lage Österreichs im Nationalrat. Zusätzlich stelle sich die Frage, wann dieser Antrag genau verfasst wurde, denn lese man den zweiten Absatz, wird die Abschaffung der Luxuspensionen gefordert. "Ich darf sie daran erinnern, dass erst gestern derartige Maßnahmen durch den Ministerrat gegangen sind", sagte Steßl in Richtung FPÖ. Zusätzlich habe FPÖ-Obmann Strache vor kurzem in einem Interview mit der Tageszeitung "Die Presse" betonte, dass die Republik vor der Insolvenz stehe. "Das hat nichts mit seriösem Argumentieren zu tun", betonte die SPÖ-Rechnungshofsprecherin. ****

Auch die NEOS hätten heute eine erste Maßnahme zur Pensionsdebatte im Hohen Haus präsentiert, nämlich die Anhebung des Frauenpensionsalters. "Glauben Sie wirklich, dass wir alleine mit der Anhebung des Frauenpensionsalters die Frauen länger in Beschäftigung halten können?", fragte Steßl. "Wir von der SPÖ sind dafür, dass wir für ältere Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen adäquate Arbeitsplätze schaffen und auch die geeigneten Rahmenbedingungen. So kann das faktische Pensionsantrittsalter erhöht werden und nicht durch die Anhebung des Frauenpensionsantrittsalters allein", so Steßl. (Schluss) mis/bj

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