Kadenbach: EU-Förderungen für Regionalpolitik sind Konjunkturmotor

Künftig mehr Förderung für eine CO2-arme Wirtschaft

Wien (OTS/SK) - "Kohäsions- und Strukturfonds sind Konjunkturmotoren. Sie werden dafür eingesetzt, das Wohlstandsgefälle innerhalb Europas abzubauen. Die 325 Milliarden Euro, über die heute abgestimmt wurde, sind der größte Posten im künftigen Haushalt der EU", betont die SPÖ-EU-Abgeordnete Karin Kadenbach anlässlich der heute stattgefundenen Abstimmung zur Ausgestaltung der zukünftigen Regionalpolitik. "70 Prozent der Mittel gehen in 25 Prozent der ärmsten Regionen, um dort Lebensqualität, Beschäftigung und damit auch Kaufkraft zu schaffen. Die weiteren 30 Prozent werden in der gesamten EU investiert, um zum Beispiel Forschung und Entwicklung voranzutreiben", so die Europaparlamentarierin. Sie begrüßt, dass künftig die CO2-arme Wirtschaft besonders unterstützt wird und Ökoinnovationen in die Förderungen aufgenommen wurden. *****

Wie wichtig die Regionalpolitik ist, zeige sich deutlich am Beispiel Österreichs: "Österreich hat seit dem Betritt zur EU jährlich zwischen 200 und 260 Millionen Euro aus dem Regionalentwicklungsfonds erhalten. Damit wurden rund 30.000 Projekte unterstützt, das Geld kam vornehmlich kleinen und mittleren Betrieben zu Gute und es wurden rund 50.000 Arbeitsplätze geschaffen". Dieser erfolgreiche Weg müsse weitergegangen werden, es liege nun an Österreich, die Gelder der Fonds auch in den kommenden Jahren wirksam einzusetzen. (Schluss) sc/mp

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