FP-Haslinger: Wiener Sucht- und Drogenstrategie muss dringend umgesetzt werden

Bloße strategische Ankündigungen werden den Suchtkranken nicht helfen

Wien (OTS/fpd) - Die kürzlich vorgestellte "Wiener Sucht- und Drogenstrategie 2013" der Sucht- und Drogenkoordination Wien ist grundsätzlich zu begrüßen. Die darin festgeschriebenen Schwerpunkte stellen einen wichtigen Ansatz dar, um stoffgebundenen und stoffungebundenen Süchten sowie dem Drogen- und Alkoholkonsum entgegenzuwirken.

Der Wiener FPÖ-Fraktionssprecher im Sucht und Drogenbeirat LAbg. Gerhard Haslinger fordert, dass nun schleunigst mit der Umsetzung der festgeschriebenen Maßnahmen begonnen werden muss. Und er stellt weiter fest, dass es dabei auch Konsequenzen für jene geben muss, die die Beratung, Behandlung oder Betreuung sabotieren oder missbrauchen. "Auch wenn sucht- oder drogenkranke Menschen selbst mit Drogen oder Substitutionsmittel handeln, darf dies nicht bagatellisiert oder entschuldigt werden", sagt Haslinger.

Die Strategie wird auch ins Leere führen, wenn nicht sichergestellt wird, dass in den Einrichtungen der Sucht- u. Drogenkoordination, wie dem "Jedmayer", nicht mit Suchtmittel oder Drogenersatzstoffen gehandelt wird. Was aber derzeit geschehen der Fall sein soll.

Wenn SPÖ-Gesundheitsstadträtin Wehsely die Aufklärung und Information der Schülerinnen und Schüler sowie der Jugendlichen generell ernst nimmt, dann sollte sie noch ein ernstes Wort mit dem Koalitionspartner sprechen. Denn die Grünen forderten bei einer Schuldiskussion die Legalisierung von Cannabis und Heroin auf Krankenschein. "Diese skandalöse Forderung ist vehement abzulehnen", schließt Haslinger. (Schluss) hn

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