Stronach/Steinbichler: Sparstift nicht bei den Familien ansetzen

Wien (OTS) - "Warum wird in unserem Land der Sparstift immer bei den Familien angesetzt? Das kann und darf nicht sein! Die Familien sind nicht nur die Keimzelle unserer Gesellschaft, sie stützen gerade im ländlichen Raum die regionale Kaufkraft und damit die Wirtschaft", stellte der Familiensprecher des Team Stronach, Leo Steinbichler, in der heutigen Parlamentsdebatte zur Anpassung der Familienleistungen fest.

Steinbichler verwies auf die Leistung der Mütter, die in der öffentlichen Diskussion oft nicht genug betont und wertgeschätzt werde. Frauen gerade im ländlichen Raum verzichten mit ihrer Entscheidung für Kinder in großem Maße auf eine Freizeitgestaltung. "Die meisten Frauen am Land sind wie Berufstaxis, die die Kinder von der Musikschule zu Ballettstunde und Fußballtraining chauffieren müssen, da der öffentliche Verkehr im Gegensatz zur Großstadt unzureichend ausgebaut ist. Mein Respekt gilt diesen Frauen!", so Steinbichler.

Steinbichler wies darauf hin, dass die Nicht-Anpassung der Familienleistungen an die Inflation zu einem massiven Verlust der Kaufkraft geführt habe. "Jetzt gehört endlich ein ordentlicher Schritt in die richtige Richtung gemacht und die Inflationsabgeltung umgesetzt!" Zusätzlich forderte Steinbichler als Zeichen der Anerkennung der Leistungen der Mütter eine Einmalzahlung für jedes Kind aus der Hand des Staates.

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