VP-Leeb ad Bohmann-Vertrag: Sündteures und überbordendes Mitteilungsbedürfnis der SPÖ unter tatkräftiger Mithilfe der Grünen

Wien (OTS) - "Der achtjährige 133 Millionen Euro schwere Vertrag der Stadt mit dem Bohmann-Verlag steht angesichts des immer größer werdenden und bereits überbordenden Werbebudgets in Wien in keinerlei Relation zum Informationsbedürfnis der Wienerinnen und Wiener. Nicht nur die Höhe, selbst die Laufzeit von acht Jahren würde eine Ablehnung des Vertrages rechtfertigen", so ÖVP Wien Gemeinderätin Isabella Leeb in der heutigen Sitzung des Wiener Gemeinderates zum Thema Bohmann-Vertrag.

"Mit dem Geld, das die Stadt Wien für diesen Vertrag verpulvert, könnten wesentlich wichtigere Dinge vorangetrieben werden. Angefangen bei der Bildung, bis hin zu den Sportstätten und zur Wiedereinführung des Heizkostenzuschuss, nur um einige Beispiele zu nennen", so Leeb weiter.

"Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass von zehn Interessenten nur einer (Bohmann) abgegeben hat. Wir haben daher heute einen Antrag auf Neuausschreibung gestellt, da das Bundesvergabegesetz diese Möglichkeit vorsieht, wenn nur von einem Bieter letztendlich ein Angebot abgegeben wurde. Bei einem Volumen von 133 Millionen Euro darf nicht der Funken eines Verdachtes, dass etwas nicht korrekt ist, bestehen. Was übrig bleibt, ist ein sündteures und überbordendes Mitteilungsbedürfnis der SPÖ unter tatkräftiger Mithilfe der Grünen", so Leeb abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
mailto: presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0006