Verbesserungen im Leistungsangebot für Versicherte beschlossen...

Gute Jahresbilanz 2012 ermöglicht Erhöhung von Zuschüssen bei Kieferorthopädie und neue Teilfinanzierung im Bereich Mundhygiene

Wien (OTS) - Zur zweiten Generalversammlung des heurigen Jahres der Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB), die am Dienstag, den 19. November 2013 in der Hauptstelle stattfand, konnte die Obfrau der SVB, Vizepräsidentin Theresia Meier die Versichertenvertreterinnen und Versichertenvertreter, die aus ganz Österreich nach Wien gekommen sind, begrüßen.

Zwei Schwerpunkte kennzeichneten die Sitzung. Zum einen wurde der Jahresbericht 2012 mit dem Rechnungsabschluss, der ein Gesamtvolumen von rund 3 Milliarden Euro aufweist, zur Abstimmung gebracht und beschlossen, zum anderen hat die Generalversammlung durch den Beschluss einer Satzungsänderung das Leistungsspektrum der SVB entscheidend verbessert und erweitert.

Obfrau Vizepräsidentin Theresia Meier zeigte sich erfreut über die Leistungsverbesserungen in der bäuerlichen Krankenversicherung und hob speziell die wichtige Entlastung im Bereich der Zahngesundheit durch eine Erhöhung des Kostenzuschusses für kieferorthopädische Maßnahmen bei Kindern und Jugendlichen hervor. Als Voraussetzung hierfür bleibt jedoch bestehen, dass eine Zahnregulierung auch medizinisch notwendig sein muss. Neu eingeführt wurde weiters ein jährlicher Zuschuss zur Mundhygiene, durch den die Zahngesundheit der Bäuerinnen und Bauern gefördert und ein deutlicher Schritt in Richtung Prävention gesetzt wird.

In ihrem Bericht ging sie auch auf Herausforderungen wie den AMA-Datenabgleich und ein optimiertes neues Schriftverkehrssystem in der SVB ein und sprach sich dafür aus, dass der Umgang mit dem Pensionskonto auch trägerübergreifend vergleichbar und verständlich sein soll. Sie wies auch auf das neue Modell der sozialen Betriebshilfe hin, das mit 1. Jänner 2014 in Kraft tritt und bei dem die Abwicklung und Abrechnung zukünftig über die SVB erfolgen wird, unterstrich aber auch die wertvolle Zusammenarbeit mit den Maschinenringen. Die Betriebshilfe ist eine effiziente Hilfestellung für Bauernfamilien, als Ersatz für eine Arbeitskraft, die durch Krankheit oder Unfall am Betrieb ausfällt, und kann künftig wie bisher über die Maschinenringe in Anspruch genommen werden. Die Neuregelung lässt nun auch die Möglichkeit offen, selbst eine geeignete Hilfskraft zu organisieren.

Abschließend bekräftigte die Obfrau, dass die SVB, die Kranken-Unfall- und Pensionsversicherung "in einer Hand" vereint, als Versicherungsträger mit spezieller Kompetenz für seine Versichertengruppe tätig ist und sich durch besondere Versichertennähe auszeichnet. "Versichertennähe ist uns ein großes Anliegen, auch wenn diese Nähe immer wieder neu definiert und der Zeit angepasst werden muss."

Grüße aus dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger überbrachte Generaldirektorstellvertreter Mag. Alexander Hagenauer und berichtete von der aktuellen Gesundheitsreform, an deren Verhandlungen und Ausgestaltung auch die SVB beteiligt ist.

Generaldirektor Mag. Franz Ledermüller präsentierte die positive Gebarung des bundesweiten Versicherungsträgers und erläuterte dabei die erfreulichen Zahlen in der Krankenversicherung, wo für das Jahr 2012 ein Bilanzgewinn ausgewiesen werden kann. Das Ergebnis ist auch auf eine günstige Entwicklung der Heilmittelkosten im vergangenen Jahr zurückzuführen, weist aber auch auf den sorgsamen Umgang der bäuerlichen Versicherten mit den Gesundheitsleistungen hin. Die Gesamtsituation des Versicherungsträgers beschrieb der Generaldirektor derzeit zwar als stabil, man müsse aber die Finanzsituation im Auge behalten, da parallel zu den guten Ergebnissen in der Krankenversicherung der Verlust in der Unfallversicherung durch Wegfall des Bundeszuschusses zum Tragen kommt. Mittelfristig können die Verluste noch durch die Rücklagen aus der Krankenversicherung abgedeckt werden, jedoch langfristig ist auch die strukturelle Entwicklung in der Landwirtschaft zu berücksichtigen, die sich auf die finanzielle Gebarung der SVB niederschlägt.

Mag. Ledermüller unterstrich auch die Erfolge der SVB in der Unfallverhütung, die durch ein Absinken der Unfallzahlen gekennzeichnet sind, einzig die Unfälle mit Todesfolge sind im landwirtschaftlichen Bereich konstant hoch und machen das hohe Risikopotential innerhalb der Berufsgruppe schmerzlich sichtbar. Eine wirtschaftlich gesicherte Unfallversicherung ist daher für die bäuerliche Versichertengemeinschaft wichtig. Daran gelte es auch in Zukunft zu arbeiten.

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Dr. Georg Schwarz
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