FP-Seidl: Rot-Grün sieht zu wie Armut wächst

Wo bleiben Maßnahmen zur Armutsbekämpfung

Wien (OTS/fpd) - Die Armut in Wien wächst unter Rot-Grün ungebremst weiter. Das ist leider traurige Realität. Derzeit leben in der Bundeshauptstadt rund 160.000 Mindestsicherungsbezieher, Tendenz steigend. Zum Vergleich: Genauso viele Einwohner hat etwa die Stadt Salzburg, so heute der Wiener FPÖ-Gemeinderat LAbg. Wolfgang Seidl.

Die Armut steigt vor allem bei alleinerziehenden Müttern und Vätern. Besonders betroffen sind allerdings die Kinder, die durch diese Situation sozial benachteiligt werden und deren Chancen für einen erfolgreichen Start ins Leben von Haus aus gemindert sind. Armut bedeutet ev. eine kalte Wohnung, keine Kindergeburtstage, keine Vereinszugehörigkeit bei einem Fußballverein oder ähnlichem -einfach keine Teilnahme am sozialen Leben. Aber auch oft einen schlechteren Gesundheitszustand durch falsche und mangelhafte Ernährung, weil ungesunde Lebensmittel einfach billiger sind. Dazu kommen medizinische Notwendigkeiten, die nicht finanziert werden können, wie etwa Zahnspangen oder Brillen.

Chronisch kranke Kinder werden in Zukunft chronisch kranke Erwachsene und verursachen dann natürlich enorme Kosten (etwa durch lange Krankenstände, Arbeitslosigkeit usw.). Die Kosten der bedarfsorientierten Mindestsicherung sind in den letzten zwei Jahren von 280 auf 420 Millionen Euro gestiegen. Dieser Umstand scheint den Verantwortlichen von Rot und Grün in Wien aber herzlich egal zu sein. Andernfalls würden längst Maßnahmen zur Armutsbekämpfung getroffen, schließt Seidl. (Schluss) hn

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