"Kinderarmut ist kein Märchen": Volkshilfe startet Kampagne gegen Kinderarmut in Österreich

Margit Fischer und Thomas Brezina unterstützen Spendenkampagne für Kinder in Not ++ Volkshilfe erneuert Forderungen an Bundesregierung

Wien (OTS) - "Kinderarmut ist kein Märchen, sondern bittere Realität für 268.000 Kinder und Jugendliche in Österreich. Die Volkshilfe macht in ihrer neuen Kampagne Kinderarmut zum Thema, damit die armen Kinder von heute nicht die armen Erwachsenen von morgen werden", sagt Volkshilfe Bundesgeschäftsführer Erich Fenninger heute anlässlich des Starts der neuen Spendenkampagne.

Bei der von Young & Rubicam Vienna gestalteten Kampagne dreht sich heuer alles um die Botschaft "Kinderarmut ist kein Märchen". Die Printumsetzung greift jene grafische Welt auf, die man aus alten Kinderbüchern kennt. Die Grafiken, umgesetzt von Illustrator Heri Irawan, werden auf Plakaten, Anzeigen und online zu sehen sein. Das Gefühl der Idylle, das in den formal heimeligen Bildern liegt, wird kontrastiert durch ihre harte Botschaft: Auch bei uns in Österreich gibt es Kinder, die an und unter der Armutsgrenze leben müssen. Und keine gute Fee wird diesen Kindern helfen. Es sind Taten und Spenden, die etwas verändern.

Thomas Brezina widmet der Hilfsaktion drei eigens für die Kampagne geschriebene Kurzgeschichten, die in den nächsten Wochen auch auf YouTube zu sehen sein werden. Er stand auch für den TV- und Hörfunkspot zu Verfügung. "Armut verletzt Kinderseelen. Österreich muss alles daran setzen, Kindern die gleichen Chance im Leben zu geben", sagt Brezina.

Der Kampagnenstart wurde prominent von Volkshilfe Schirmfrau Margit Fischer unterstützt. Margit Fischer setzt sich seit vielen Jahren für Menschen in Not in Österreich ein. "Kinder und Jugendlich betrifft Armut besonders hart. Sie brauchen Schutz, Raum sich zu entfalten und eine Förderung ihrer Fähigkeiten. Kinder sind unsere Zukunft", sagt die Volkshilfe Schirmfrau.

Kampf gegen Kinderarmut als Leitlinie der neuen Bundesregierung Im Zuge des Kampagnenstarts erneuert die Volkshilfe ihre Forderungen an die künftige Bundesregierung, den Kampf gegen Kinderarmut als Leitlinie im Regierungsprogramm aufzunehmen. Kinder, die in Armut aufwachsen, sind öfter krank, besuchen schlechtere Schulen und haben in der Folge schlechtere Chancen am Arbeitsmarkt. "Um Armut nachhaltig zu bekämpfen, muss Österreich in staatliche Sozialleistungen investieren und lang fällige Reformen im Bildungssystem in Angriff nehmen", fordert Fenninger und mahnt: "Kein Kind darf frieren, kein Kind darf obdachlos werden. Österreich darf kein Kind zurück lassen!"

Spenden hilft

Die Zahlscheine werden in allen Filialen der Bank Austria und der BAWAG PSK aufliegen.

PSK: IBAN AT29.6000.0000.9017.5000 I BIC OPSKATWW
BANK AUSTRIA: IBAN AT55.1200.0529.4800.1501 I BIC BKAUATWW

Auch SMS-Spenden ist möglich: SMS an 0676 800 70 80 und Betrag eingeben (ab 1. Dezember). Online spenden unter
https://www.volkshilfe.at/onlinespenden
Mit den Spendengeldern werden über die lokalen Strukturen der Volkshilfe in Österreich (Landesorganisationen, Bezirks- und Ortsgruppen, ehrenamtliche MitarbeiterInnen, Sozialberatungsstellen) Menschen in akuter Armut konkret unterstützt.

Volkshilfe dankt UnterstützerInnen

Die Volkshilfe dankt den HauptsponsorInnen Wiener Städtische Versicherungsverein, Bank Austria, T-Mobile Austria, Gewista sowie den UnterstützerInnen media.at Agenturgruppe, Young & Rubicam Vienna, Wiener Klappe, MG Sound, Druckerei gerin, Fotograf Ricardo Herrgott, den Medienpartnern ORF, ATV, RTL und seven one media.
Agentur: Young & Rubicam Vienna; Creative Director: Tom Krutt, Gerd Haselsteiner; Copy & Concept: Nikolaus Link; Art Director: Heike Weiss; Illustrator: Heri Irawan; Client Service Director: Karoline Sederl-Bartosch; Account Manager: Julia Schober

Mehr Informationen: www.volkshilfe.at/kinderarmut
Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/4911

Rückfragen & Kontakt:

Mag. (FH) Margit Kubala
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Volkshilfe Österreich
Auerspergstraße 4, 1010 Wien
Tel.: +43 (0) 676 83 402 214
E-Mail: margit.kubala@volkshilfe.at
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