Nationalrat - Kucharowits: Hohe Jugendbeschäftigung ist Fundament einer funktionierenden Gesellschaft

Österreich beim Thema Jugendbeschäftigung "Best Practice" in Europa

Wien (OTS/SK) - "Eine hohe Jugendbeschäftigung ist das Fundament für eine funktionierende Gesellschaft und auch für die Zukunft jedes und jeder Einzelnen", hat die SPÖ-Abgeordnete Katharina Kucharowits heute, Mittwoch, im Rahmen der Aktuellen Stunde "Jugendbeschäftigung:
Vorbild Österreich" im Nationalrat betont. "Es ist ein wichtiges Signal, dass junge Menschen nicht im Regen stehen gelassen werden", ist Kucharowits überzeugt. Und weiter: "Stellen Sie sich vor, Sie wachsen in einem Land auf, wo es egal ist, welche Schule Sie besucht haben und welche Ausbildung Sie gemacht haben - sie finden keinen Job. Das ist die Lebensrealität vieler Europäerinnen und Europäer." ****

In Zahlen gegossen bedeute dies: 5,5 Millionen junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren in Europa sind ohne Arbeit. Zwölf EU-Länder haben die 25-Prozent-Marke bei der Jugendarbeitslosigkeit überschritten. In Griechenland und Spanien liegt die Jugendarbeitslosigkeit sogar über 55 Prozent.

"Wir in Österreich geben jungen Menschen Chancen und Perspektiven. Wir haben eine klare Ausbildungsgarantie abgegeben. Wir stehen zu unserem dualen Ausbildungssystem. Wir stehen zum Jugend- und Jobcoaching und zu überbetrieblichen Lehrwerkstätten, ohne dabei die Betriebe aus der Pflicht zu nehmen", erklärte die Abgeordnete.

"Unser Modell der Ausbildungsgarantie dient als Best-Practice-Beispiel in ganz Europa. Dank dem österreichischen Vorbildmodell hat sich nun auch die EU dazu entschieden, für die kommenden Jahre 45 Milliarden Euro zu investieren, um jungen Menschen Perspektiven zu geben", freute sich Kucharowits.

"Wenn Menschen arbeitslos und perspektivenlos sind, ist dies leider ein guter Nährboden für Populismus", zeigte sich die SPÖ-Abgeordnete besorgt und räumte in diesem Zusammenhang auch mit einer durch FPÖ-Klubobmann Strache in Umlauf gebrachten Zahl auf: "Herr Strache spricht von mehr als 72.000 jungen Menschen, die arbeitslos sind. Faktum ist, dass es 42.000 sind. Es werden also 30.000 junge Menschen mehr durch die FPÖ in die Arbeitslosigkeit geredet. Das ist die typische FPÖ-Panikmache. Dagegen gilt es anzukämpfen." (Schluss) rp/mo

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