Nationalrat - Oberhauser: Dank Maßnahmen der letzten Bundesregierung zweitniedrigste Jugendarbeitslosigkeit in Europa

"Gute Ausbildung ist Weg in gute Zukunft"

Wien (OTS/SK) - Den Erfolgen und künftigen Aufgaben der Bundesregierung im Bereich Jugendbeschäftigung hat SPÖ-Abgeordnete Sabine Oberhauser heute, Mittwoch, im Rahmen der Aktuellen Stunde im Nationalrat ihre Aufmerksamkeit gewidmet. "Österreich hat in der letzten Legislaturperiode - vor allem dank Sozialminister Rudolf Hundstorfer - gezeigt, dass es wichtig ist, im Bereich Jugendarbeitslosigkeit hinzuschauen. Unser erfolgreiches Modell der dualen Ausbildung gewinnt in der gesamten EU zunehmend an Bedeutung. Es ist uns gelungen, hier neue Maßstäbe zu setzen", freut sich Oberhauser. ****

"Heute gibt es in Europa mehr als 5,5 Millionen Jugendliche im Alter zwischen 15 und 24, die keine Arbeit finden. Beispiele aus Italien und Spanien zeigen uns, dass junge Menschen ihr eigenständiges Leben nicht mehr finanzieren können und deshalb zu den Eltern und in ihre Kinderzimmer zurückkehren müssen", zeigte sich Oberhauser betroffen. Österreich hingegen habe mit 8,7 Prozent die zweitniedrigste Jugendarbeitslosigkeit in Europa. "Das zeigt, dass die Anstrengungen der österreichischen Bundesregierung Früchte tragen", ist die Abgeordnete überzeugt.

Die österreichische Bundesregierung habe in der vergangenen Legislaturperiode eine Reihe von Maßnahmen gesetzt, um zu gewährleisten, dass Jugendliche ihr Leben nicht in Hilfsarbeiterjobs beginnen, sondern topqualifiziert ins Arbeitsleben starten. Dank der Ausbildungsgarantie für alle Jugendlichen zwischen 15 und 18 Jahren werden 2013 und 2014 11.000 Jugendliche in Arbeitsmarktmaßnahmen und Lehrgängen untergebracht. Dafür werden Arbeitsmarktmittel von 150 Millionen Euro in die Hand genommen.

Mit der "Aktion Zukunft Jugend!" sei es gelungen, zahlreiche Menschen zwischen 19 und 24 durch zielgerichtete Schulungen in Beschäftigung zu bringen: Über 46.000 Menschen haben an Höherqualifizierungen teilgenommen, mehr als 80.000 haben durch das AMS Arbeit aufgenommen. Um Probleme in der Frage des Übergangs vom Bildungssystem in die Arbeitswelt zu lösen, wurde verstärkt auf Jugendcoaching im 9. Schuljahr gesetzt. Mit dem Programm "Ausbildungsfit" wurden Jugendliche unterstützt, denen es aufgrund sozialer oder gesundheitlicher Probleme nicht möglich war, nach der Schule sofort eine Ausbildung zu beginnen.

"Wir schauen dort hin, wo andere wegschauen. Wir wissen, wo der Schuh drückt", betonte Oberhauser und führte weiter aus: "Jugendliche dürfen ihr Leben nicht in Hilfsarbeiterjobs beginnen und es damit meist in Arbeitslosigkeit beenden. Eine gute Ausbildung ist der Weg in eine gute Zukunft. Deshalb hätten wir neben der Ausbildungsgarantie in Österreich auch gerne eine Ausbildungspflicht." Derzeit breche jeder sechste Lehrling seine Ausbildung ab, jeder Achte verlasse vorzeitig die Handelsschule. Manche erscheinen in der Statistik über die Arbeitslosigkeit, andere wiederum werden von keinem System erfasst, das sie in den Arbeitsmarkt zurückbringen könnte, berichtete die Abgeordnete. "In diesem Bereich noch genauer hinzuschauen und Jugendliche zu unterstützen, ist die Aufgabe der künftigen Bundesregierung", schloss Oberhauser. (Schluss) rp/sc

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