ÖAMTC: Stärkster Rückgang bei Todesopfern im Straßenverkehr seit 50 Jahren

15 Prozent weniger tödlich verunglückte Personen als 2012, Alkohol seltener Unfallursache

Wien (OTS) - In der Unfallstatistik zeichnet sich ein erfreulicher Trend ab - sie verzeichnet den stärksten Rückgang bei den tödlich verunglückten Personen im Straßenverkehr seit mehr als 50 Jahren. Von 1. Jänner bis 17. November 2013 wurden bei Verkehrsunfällen auf Österreichs Straßen 404 Personen getötet. Im Vergleich zum selben Zeitraum im Vorjahr ist die Zahl damit um 15 Prozent gesunken. "Hält die positive Entwicklung an, könnte 2013 das Jahr mit den wenigsten Todesopfern im Straßenverkehr seit Beginn der Aufzeichnung sein", blickt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger optimistisch voraus. Unterstützt wird die Prognose durch die Statistik der vergangenen Woche, in der eine Person auf Österreichs Straßen zu Tode kam. Eine Woche ohne tödlichen Verkehrsunfall kann die Statistik bisher leider nicht vorweisen (Quelle: BMI).

Ein deutlicher Rückgang ist auch bei der Anzahl der Getöteten durch Alkoholunfälle zu verzeichnen: im bisherigen Jahr kamen 15 Personen aufgrund von Fahren unter Alkoholeinfluss ums Leben. Im gesamten Jahr 2012 waren es mit 39 Personen weit mehr als doppelt so viele. Erheblich gesunken sind die Unfallzahlen mit beteiligten Pkw:
Geschahen im Jahr 2012 noch 276 Unfälle, an denen Pkw beteiligt waren, sind es heuer bisher nur 164 - das entspräche aktuell, da es sich noch nicht um die endgültigen Vergleichszahlen handelt, einem Rückgang von 40 Prozent. "Hier konnte in den vergangenen Jahren besonders durch die verbesserte Fahrzeugtechnik viel erreicht werden. Auch Gebrauchtfahrzeuge verfügen inzwischen über höhere Sicherheitsstandards", begründet die ÖAMTC-Expertin.

"Jeder Tote im Straßenverkehr ist einer zu viel. Deshalb wird sich der ÖAMTC auch weiterhin für mehr Sicherheit auf Österreichs Straßen einsetzen", sagt Seidenberger abschließend. "Der positive Trend der Unfallstatistik beweist, dass Verbesserungen für die Verkehrssicherheit wie beispielsweise Aufklärungskampagnen nur in einem aktiven, permanenten Mix verschiedener Bereiche zielführend ist." Eine funktionierende Zusammenarbeit von Technik über Medizin bis hin zur Infrastruktur, die ebenso das Verhalten und die Sicherheit der Lenker im Fokus hat, schafft die Basis für verbesserte Bedingungen aller Verkehrsteilnehmer auf den Straßen Österreichs.

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