"Eco" am 21. November: Republik sucht Milliarden - was Privatisierungen bringen könnten

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert in "Eco" am Donnerstag, dem 21. November 2013, um 22.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Republik sucht Milliarden - was Privatisierungen bringen könnten

Ein Schuldenberg von 335 Milliarden Euro, ein Budgetloch von zumindest 24 Milliarden und eine gedämpfte Erwartung an das Wirtschaftswachstum zwingen die Politikerinnen und Politiker zur Suche nach Entlastungen. Und dabei denkt man auch wieder an die Privatisierung von Staatseigentum. Doch was gehört der Republik? Was könnte verkauft, "versilbert", werden? "Eco" zeigt, welche Unternehmen oder Unternehmensbeteiligungen überhaupt zur Debatte stehen. Zum Beispiel die börsennotierte OMV, die noch zu einem knappen Drittel der Republik gehört, die Telekom Austria Group, die Post und die Verbundgesellschaft. Oder die nicht börsennotierte Münze Österreich, die Bundesforste oder die Bundesimmobiliengesellschaft BIG, die 2.800 Gebäude besitzt und verwaltet. Insgesamt könnte durch Verkäufe oder Teilverkäufe - bei einer Rückführung auf bis zu 25 Prozent Staatsanteil - ein zweistelliger Milliardenbetrag dem Staat zufließen, allerdings nur einmal. Als Allheilmittel für alle Fälle gelten Privatisierungen nämlich nicht. Ein Bericht von Katinka Nowotny und Christina Kronaus.
Streit um Gehälter - so viel verdienen unsere Lehrer wirklich

Von angehenden Volksschullehrerinnen und -lehrern bis zu etablierten Professorinnen und Professoren am Gymnasium. Unterschiedliche Ausbildungswege und Anforderungen - aber eine einheitliche Kritik der Öffentlichkeit: Lehrer haben zu viele Ferien und verdienen zu viel. Etwa 70 Tage Urlaub pro Jahr und ein Monatsgehalt von etwa 5.000 Euro exklusive Zulagen brutto - so viel bekommt ein AHS-Lehrer knapp vor seiner Pensionierung. Damit verdient er mehr als das Doppelte als zu Beginn seiner Karriere. Geht es nach der Regierung, soll diese Gehaltsschere künftig kleiner werden. Junglehrer sollen besser verdienen, die Gehaltssprünge bis zur Pension aber kleiner werden. Im Gegenzug dafür sollen Lehrer künftig mehr Stunden in der Klasse unterrichten müssen. "Eco" zeigt, wie viel ein Lehrer oder eine Lehrerin in Österreich inklusive Zulagen pro Monat verdienen kann und wie hoch die Unterschiede zu den Gehältern von anderen Beamten sowie zu Akademikern aus der Privatwirtschaft sind. Immerhin: Es geht nicht nur um die persönlichen Einkommen von mehr als 120.000 Lehrenden; die Summe der Lehrereinkommen ist auch Teil der jetzt wieder heftig diskutierten Staatsausgaben. Rebekka Salzer berichtet.

Weihnachtsrabatte: Preisschlacht und Sonderaktionen beim Handykauf

Ein Smartphone unter dem Christbaum. Dieser Geschenketrend zeichnet sich jetzt schon ab - und er wird auch von Mobilfunkanbietern mit Preisaktionen gestützt. "Eco" zeigt, welche Smartphones durch ein besonders günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis auffallen - und wo die Kostenfallen beim Kauf liegen. Denn trotz der Weihnachtsrabatte wird das Vertragshandy, das die österreichischen Kundinnen und Kunden seit Jahren kennen, immer teurer. Vor allem die gehobene Kategorie gibt es nur mit massiven Zuzahlungen zum Vertrag. Ein hochkarätiges Gratis-Handy ist z. B. nur noch bei hohen Vertragskosten bis zu über 60 Euro im Monat erhältlich. Als Hauptgründe für das höhere Preisniveau gelten die gesunkenen Umsätze durch den Preiswettbewerb und die hohen Investitionskosten für die Technologie der nächsten Generation. Ein Beitrag von Hans Wu.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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