Haubner: Hohe Jugendbeschäftigung ist Dualen Lehrlingsausbildung zu verdanken

Betriebe bilden 80 Prozent der Lehrlinge aus - Lehrbetriebe unterstützen statt bestrafen

Wien, 20. November 2013 (OTS) - "Dass Österreich zu den Ländern mit der höchsten Jugendbeschäftigung gehört, ist zum Großteil dem erfolgreichen System der Dualen Lehrlingsausbildung zu verdanken", betont der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR Peter Haubner, im Rahmen der "Aktuellen Stunde" im Parlament. "Wir werden für unsere Lehrlingsausbildung im Betrieb international beneidet und kopiert, denn sie ist eine 'Win-Win-Situation' für alle Beteiligten: Die Jugendlichen bekommen im Betrieb eine praxisnahe Berufsausbildung, mit besten Chancen auf einen sicheren Arbeitsplatz. Die Unternehmer bilden die Lehrlinge optimal aus und investieren in die Fachkräfte der Zukunft. Damit dieses Modell auch in Zukunft so erfolgreich sein kann, müssen wir die Duale Ausbildung fördern und unterstützen, statt den Lehrbetrieben mit Strafen zu drohen oder durch mehr Bürokratie zu schwächen", fordert Haubner. ****

Natürlich bestehe bei jedem System Verbesserungspotenzial, das sei auch unbestritten, so Haubner. Der Wirtschaftsbund-Generalsekretär weist jedoch entschieden die ständigen Vorwürfe zurück, die die Schuld für sinkende Lehrabschlüsse und Lehranfänger immer nur bei den Unternehmern sehen: "Die Wurzel des Problems liegt nicht bei den Betrieben, sondern ist schon viel früher begraben. Einige politische Mitbewerber vergessen gerne, dass jeder Lehrling die Pflichtschule hinter sich hat und auch die Berufsschule besucht. Dass die Jugendlichen massive Mängel bei den Grundkompetenzen - Lesen, Schreiben, Rechnen - aufweisen, ist nicht den Ausbildungsbetrieben anzulasten." Abschließend betont Haubner: "80 Prozent der Lehrlinge werden in Betrieben ausgebildet. Die Unternehmer nehmen damit ihre gesellschaftspolitische Aufgabe vorbildlich wahr! Unterstützen wir sie dabei, indem wir Anreize schaffen. Denn eine starke Duale Ausbildung bedeutet eine gute Chancenpolitik für die nächsten Generationen!"

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