"Msgr. Otto Mauer Preis 2013" geht an Luisa Kasalicky

Auszeichnung für bisheriges Schaffen junger Künstler

Wien, 20.11.13 (KAP) Der "Msgr. Otto Mauer Preis 2013" geht an die 39-jährige geborene Pragerin und derzeit in Wien lebende und arbeitende Künstlerin Luisa Kasalicky. Der Otto-Mauer-Fonds der Erzdiözese Wien - benannt nach dem 1973 verstorbenen, legendären Wiener Priester und Kunstförderer - vergibt die mit 11.000 Euro dotierte wichtigste österreichische Auszeichnung für junge Kunstschaffende heuer zum 33. Mal. Prämiert wird von einer jeweils wechselnden, hochkarätig besetzten Jury das gesamte bisherige Oeuvre einer Künstlerin oder eines Künstlers unter 40 Jahren.

Der Preis wird von Kardinal Christoph Schönborn am Mittwoch, den 4. Dezember 2013, um 19.30 Uhr im Wiener Erzbischöflichen Palais an Luisa Kasalicky überreicht. Tags darauf wird im "JesuitenFoyer" (Bäckerstr. 18, 1010 Wien) eine Ausstellung mit ausgewählte Arbeiten der Künstlerin eröffnet.

In der Begründung der Jury heißt es, Kasalicky habe mit ihrer Kunst "über die Jahre ein in Österreich einzigartiges und auch international herausragendes Werk geschaffen". Ihr Schaffen stehe für die "Transformation des Malerischen ins Skulpturale", die Künstlerin zeichne ein "feiner Witz" aus, "ein Hauch von Humor durchweht diese eigenartigen Welten".

Luisa Kasalicky wurde 1974 in Prag geboren, in ihrer Ausbildung gab es früh Österreich-Bezüge: Ab 1996 absolvierte sie die Glasfachschule Kramsach in Tirol, ab 1998 ein Studium der Malerei und Graphik bei Prof. Gunter Damisch, das sie 2004 mit dem Diplom an der Akademie der Bildenden Künste Wien abschloss. Dort wirkt Kasalicky seit 2008 selbst als Lehrende. Im Lentos Kunstmuseum Linz läuft derzeit eine Ausstellung der Künstlerin unter dem Titel "Intro: desiderio".

Seit 1981 verleiht der Otto-Mauer-Fonds der Erzdiözese Wien den "Msgr. Otto Mauer Preis" für bildende Kunst. Unter den Ausgezeichneten finden sich u.a. Erwin Wurm (1984), Franz West (1986), Brigitte Kowanz (1989), Manfred Erjautz (1999) und das diesjährige Jury-Mitglied Siggi Hofer (2009); 2012 erhielt Ralo Mayer die Auszeichnung.

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