Stronach/Nachbaur: Österreich braucht unternehmerfreundliche Gesetze

Wir brauchen Innovationen der Firmen statt die Bürokratie der EU

Wien (OTS) - "Österreich braucht unternehmerfreundliche Gesetze. Wir brauchen Investitionen, um Arbeitsplätze für Jugendliche zu schaffen", verlangte Team Stronach Klubobfrau Kathrin Nachbaur in ihrem Debattenbeitrag zur Aktuellen Stunde. Das Problem der Jugendarbeitslosigkeit betrifft ganz Europa - und einen Gutteil der Schuld sieht Nachbaur bei der EU und dem Euro.

"Man raubt vermögenden Ländern ihr Vermögen, schwachen Ländern die Wettbewerbsfähigkeit", warnte Nachbaur angesichts der Einflüsse von EU und Euro. Die Folge: hohe Jugendarbeitslosigkeit besonders in Empfängerländern, die von Banken und der EU geradezu geknebelt seien. Kritik übte Nachbaur auch an der überbordenden Bürokratie: "Ein Großteil der Gesetze kommt aus Brüssel - aber die klein- und mittelständischen Betriebe leiden darunter. Wir brauchen Innovationen der Firmen statt die Bürokratie der EU!"

Als "oft wirklich weltfremd" bezeichnete die Team Stronach Klubobfrau die Zwangsmitgliedschaften bei Kammern, die überbordende Verwaltung und die hohen Lohnnebenkosten. "Lenzing baut 700 Arbeitsplätze ab, die VOEST investiert in Österreich nicht", nannte Nachbaur aktuelle Beispiele dafür, dass Unternehmen nicht in Österreich investieren. Gründe dafür seien die schlechten Rahmenbedingungen bei Lohnnebenkosten, Steuern und Bürokratie.

"Wir brauchen Investoren, um Arbeitsplätze für Jugendliche zu schaffen", erinnerte Nachbaur. "Aber in der Politik wird nötige Kompetenz leider oft durch Rhetorik kompensiert - und das ist zu wenig!"

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