SPÖ-Grossmann: "Stopp Kinderarmut" - Unterhaltssicherungsgesetz statt Unterhaltsvorschussgesetz

Petition an Präsidentin Barbara Prammer übergeben

Wien (OTS/SK) - Zum Tag der Kinderrechte hat die SPÖ-Abgeordnete Elisabeth Grossmann am Dienstag eine Petition gegen Kinderarmut und für eine Überarbeitung der Unterhaltsvorschussregelung eingebracht. "Kinderarmut in Österreich beruht nicht zuletzt auch darauf, dass das Unterhaltsrecht nach wie vor lückenhaft ist. Ziel der Petition ist es, zu erreichen, dass Kinder in einer finanziell gesicherten Existenz aufwachsen können. Ein wesentlicher Schritt in diese Richtung wäre, das Unterhaltsvorschussgesetz zu einem Unterhaltssicherungsgesetz weiterzuentwickeln. Künftig sollen möglichst alle Kinder zumindest finanziell so unterstützt werden, dass sie mit Zuversicht in die Zukunft gehen zu können", unterstützt Grossmann die Forderungen der Petition. ****

Wie auch im Frühjahr bei der ersten Einbringung der Petition wies Grossmann auf Modellländer wie Schweden hin, wo der Staat abhängig vom Alter der Kinder einen Fixbeitrag leistet und sich diesen nach Möglichkeit vom Unterhaltspflichtigen zurückholt. "Wir müssen alles tun, dass Kinder nicht um ihre Unterhaltszahlungen umfallen oder gar einem zermürbenden Unterhaltsverfahren ausgesetzt werden. Alle Kinder sollen in einer finanziell sicheren Existenz aufwachsen", stellte sich Grossmann hinter die Petition zur weiteren Verbesserung der Unterhaltsregelungen, für welche die selbst betroffene Mutter Maria Stern im Vorfeld an die 3.000 Unterschriften gesammelt hatte. (Schluss) sc/ph/mp

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