Erasmus+ im Europäischen Parlament beschlossen

Wien (OTS) - Mehr als vier Mio. Menschen können das EU-Programm für Jugend, Bildung und Sport von 2014 bis 2020 nutzen. Die Nationalagentur Lebenslanges Lernen (OeAD-GmbH) wird das Programm im Bereich Bildung in Österreich durchführen.

Das Europäische Parlament hat heute das neue EU-Programm für Jugend, Bildung und Sport, Erasmus+, beschlossen. Im Jänner 2014 läuft das auf sieben Jahre ausgelegte Programm an. Erasmus+ soll helfen Kompetenzen zu verbessern und Beschäftigung zu sichern. Es soll aber auch dabei unterstützen, Bildungssysteme zu modernisieren. Dafür steht ein Budget von 14,7 Mrd. Euro zur Verfügung(1) - 40 % mehr als bisher. Von diesen Mitteln werden mehr als vier Mio. Menschen profitieren. Rund zwei Mio. Studierende, 650.000 Schülerinnen, Schüler und Auszubildende sowie mehr als 500.000 junge Menschen erhalten Zuschüsse, um im Ausland zu studieren, eine Ausbildung zu absolvieren, zu arbeiten oder eine Freiwilligentätigkeit auszuüben. Erasmus+ stellt auch Mittel für Lehrkräfte, Ausbilderinnen und Ausbilder, Jugendbetreuerinnen und Jugendbetreuer und für Partnerschaften zwischen Universitäten, Hochschulen, Schulen, Unternehmen und Non-profit-Organisationen zur Verfügung.

Erasmus+ in Österreich

In Österreich wird die Nationalagentur Lebenslanges Lernen (OeAD-GmbH) das Programm für den Bereich Bildung durchführen. Schon das Vorgängerprogramm für Lebenslanges Lernen (2007-2013) wurde von der Nationalagentur betreut. Rund 100.000 Personen haben in der Zeit von 2007 bis 2013 einen geförderten Auslandsaufenthalt zum Zweck der Aus- und Weiterbildung, des Studiums oder eines Praktikums absolviert. Mit den Mitteln des Programms für lebenslanges Lernen konnten in Österreich über 3.500 Projekte gefördert werden.

www.erasmusplus.at | www.oead.at

Die OeAD-GmbH ist die österreichische Agentur für internationale Mobilität und Kooperation in Bildung, Wissenschaft und Forschung. Österreichweit sind 194 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim OeAD beschäftigt. Das Gesamtbudget des OeAD für 2013 beträgt 51,38 Mio. Euro. Für Stipendien- und Förderprogramme stehen rund 35 Mio. Euro zur Verfügung. Gesellschafter ist das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung.

1) Betrag in aktuellen Preisen unter Berücksichtigung der geschätzten Inflation in den Jahren 2014-2020. Dies entspricht 13 Mrd. EUR in Festpreisen für 2011.

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