FP-Nepp für Erhalt der AHS als Schulform

Deutsch als Schulsprache gefordert

Wien (OTS/fpd) - Die rot-grüne Belastungspolitik hat ein unglaubliches Ausmaß angenommen. Jahr für Jahr kommen weitere Teuerungen hinzu. Allein seit 2006 wurde etwa der Kategoriemietzins im Gemeindebau um 12% erhöht, Strom +20%, Fernwärme +25%, Gas +20% und Wasser- und Müllgebühren um 39 bzw. 40%, um nur einige zu nennen. Insgesamt wird eine Wiener Durchschnittsfamilie also im Jahr mit 1787 Euro oder im Monat mit 149 Euro belastet. Nicht zuletzt deshalb leben gerade in Wien viele Jungfamilien unter der Armutsgrenze, kritisiert Wiens FPÖ-Bildungssprecher LAbg. Dominik Nepp die unhaltbaren Zustände, "in Wien ist die Armutsfalle die rot-grüne Stadtregierung."

Die Bundeshauptstadt hat sich in den letzten Jahren auch am Lehrstellenmarkt zum Schlusslicht entwickelt. Andere Bundesländer sind indessen mit ihren Modellen der Lehrlingsförderung erfolgreich, wie etwa Salzburg, wo die Nachfrage nach Lehrstellen um 594 geringer war als das Angebot. In Wien hingegen fehlen 1760 Stellen. Auf eine offene Lehrstelle kommen bereits fünf Suchende.

Aber nicht nur in der Lehrlings- auch in der Bildungspolitik versagt die rot-grüne Stadtregierung kläglich. Verheerende Ergebnisse bei den PISA-Tests sind Folge von Personalmangel und Stundenkürzungen. Nur Chile, Mexiko und die Türkei liegen innerhalb der OECD-Staaten in der Lesekompetenz ihrer Schüler hinter den Werten Österreichs. "Das haben wir einzig und allein der roten Bildungspolitik zu verdanken. Wer den Leistungswillen und die deutsche Sprache derart konsequent torpediert wie die Wiener Sozialisten, der braucht sich über schockierende Ergebnisse, wie etwa beim Wiener Lesetest nicht wundern. Wenn jeder vierte Wiener Volksschüler in der vierten Klasse kaum lesen kann, ist dies ein klares Versagen der Bildungspolitik. Jährlich rutschen 16.000 Menschen in die Bildungsunfähigkeit ab. Das ist der "Verdienst" von Rot und Grün in dieser Stadt", so Nepp weiter.

Laut Statistik Austria wählen je nach Bezirk 50 bis 86 Prozent der Kinder nicht Deutsch als Umgangssprache in den Wiener Schulen. Wie soll Integration jemals funktionieren, wenn die deutsche Sprache als wichtigster Schlüssel vollkommen negiert wird? Die FPÖ fordert daher nach wie vor "Deutsch vor Schule" und "Deutsch als Pausensprache" -Deutsch muss im Schulalltag die Lebenssprache werden.

Die SPÖ hingegen steht mit ihrer Forderung nach der Einführung der Gesamtschule einzig für sozialistische Gleichmacherei. Dabei ist es die rote Stadtregierung, die Wien ins Bildungschaos geführt hat. Aber Kinder sind nicht alle gleich. Deswegen ist in einer globalisierten Welt ein ausreichendes Angebot an Bildungseinrichtungen oberstes Ziel, um auch in Zukunft konkurrenzfähig zu bleiben. Da die Bildung unserer Kinder und Jugendlichen nicht zur ideologischen Spielwiese werden darf, ist die FPÖ ganz klar für die Beibehaltung der allgemeinbildenden höheren Schulen in Form von Unter- und Oberstufe, schließt Nepp. (Schluss) hn

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