Rudolfsheim-Fünfhaus - SP-Biedermann: SPÖ spricht sich gegen jegliche Form von Gewalt aus

Wien (OTS/SPW-K) - Wenig verwundert zeigt sich die Klubobfrau der SPÖ-Rudolfsheim-Fünfhaus, Bezirksrätin Merja Biedermann, über die einseitige Darstellung und Wahrnehmung der FPÖ, im Zusammenhang mit den bei der letzten Bezirksvertretungssitzung eingebrachten Resolutionsanträgen gegen Gewalt. "Wie aus dem gemeinsam von SPÖ und Grünen eingebrachten Resolutionsantrag gegen Gewalt eindeutig hervorgeht, wird von der SPÖ jegliche Art von Gewalt verurteilt. Uns ging der Antrag der Freiheitlichen einfach nicht weit genug, denn er bezog sich rein auf Gewalt gegen politisch 'Andersdenkende'. Wir sehen aber den Gewaltbegriff deutlich umfassender, beinhaltet er doch ebenfalls strukturelle, physische, psychische, sexistische etc. Gewaltformen", erklärt Biedermann.

Dass der Begriff 'Andersdenkende' nicht weit genug ginge und sehr schwammig sei, zeigt im übrigen auch das Stimmverhalten des VP-Klubobmanns im Bezirk, der ebenso wie die SPÖ und die Grünen dem FPÖ-Antrag nicht zustimmte - dem Rot-Grünen Resolutionsantrag hingegen schon. "Wenn FP-GR Kowarik, der im übrigen bei der Debatte über die Resolutionsanträge gar nicht persönlich anwesend war, uns einer pseudopazifistische Maske bezichtigt, so empfehle ich ihm dringend die Lektüre von Aussagen seiner eigenen Wiener Partei-KollegInnen hinsichtlich Gewalt. Da wird er zahlreiche demaskierende Aussagen finden", schließt Biedermann mit Verweis auf die Aussagen von FP-Gudenus bei einer Veranstaltung im Wiener Rathaus im Zusammenhang mit Asylsuchenden im Oktober.

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