- 15.11.2013, 11:55:07
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Libyen: Privatsektor boomt - gute Zulieferchancen im Konsumgüter-, Pharma- und Baubereich
Wirtschaftsmission der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA um Marktchancen zu eruieren, Kontakte aufzufrischen und neue zu knüpfen.
Utl.: Wirtschaftsmission der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA um
Marktchancen zu eruieren, Kontakte aufzufrischen und neue zu
knüpfen. =
Wien (OTS/PWK801) - 17 österreichische Firmen, davon einige Libyen
Neulinge, nehmen an der Wirtschaftsmission Libyen, organisiert von
AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und
dem AußenwirtschaftsCenter Tripolis, vom 18.-21. November teil. "Die
Wirtschaftsmission mit dem Motto "Marktchancen eruieren - Kontakte
knüpfen und auffrischen" kommt zu einer kritischen Zeit. Viele
Weichen für die Zukunft werden jetzt gestellt. Daher ist es wichtig
seinen bestehenden Partnern in Libyen zur Seite zu stehen und neue
Partner für zukünftige Projekte zu finden", betont Martin Woller,
österreichischer Wirtschaftsdelegierter in Tripolis. Am Programm
stehen B2B Termine und Netzwerkveranstaltungen.
Mit vollem Elan aus 2012 startete Libyen in das laufende Jahr.
Seither mussten jedoch einige Rückschläge verkraftet werden, welche
zu einer Abflachung der positiven Grundstimmung zu Jahresbeginn
führten. Libyens Staatshaushalt ist auf Petrodollars angewiesen. Die
großen geplanten und begonnen Infrastrukturprojekte stehen seit der
Revolution nach wie vor still. Der Privatsektor boomt jedoch, nicht
zuletzt aufgrund des immensen Nachholbedarfs der Bevölkerung. Die
Nachfrage in nahezu allen Bereichen ist groß.
Österreichische Waren sind beliebt und genießen einen guten Ruf in
Libyen. 2013 könnte es zu einem Exportrekord kommen. Von Jänner bis
August 2013 wurden bereits Waren im Wert von EUR 83,7 Millionen (+66
%) nach Libyen exportiert. Wenn dieser Wert auch die letzten vier
Monate gehalten werden kann, so kann das bisherige Rekordjahr 2010
(EUR 124 Mio.) überflügelt werden. Der Wiederanstieg der Exporte ist
zu einem großen Teil auf Nachholbedarf im Konsumgüter- (Getränke,
Schmelzkäse, Waffeln) und Pharmasektor zurückzuführen. Die beiden
Sektoren zusammen machen mehr als 50% der österreichischen Ausfuhren
nach Libyen aus. Aber auch der boomende Hausbau von Privaten hat zu
gestiegenen Importen von Bauzubehör geführt. Ein starkes Wachstum
verzeichnete 2013 auch der Bereich Maschinen, Apparate und
mechanische Geräte, was vor allem auf Großlieferungen für Häfen
zurückzuführen ist. Einen merklichen Anteil an den Exporten haben
außerdem verschiedene chemische Erzeugnisse und Schnittholz. (BS)
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