AK zur Oktober-Inflation: Wohnen muss leistbar sein!

Wien (OTS) - Die Kosten für die Mieten sind doppelt so stark gestiegen wie die Inflation im Oktober. "Wohnkosten sind unausweichlich, fürs Wohnen müssen die Menschen tief in die Geldtasche greifen", sagt AK Präsident Rudi Kaske. "Wohnen muss billiger werden - dafür braucht es eine Senkung der Wohnkosten und mehr sozialen Wohnbau."

Konkret verlangt die AK:

+ Mieten senken: Neues Mietrechtsgesetz mit klaren gesetzlichen Obergrenzen bei privaten Mieten. Die Zuschläge zum Richtwert müssen der Art und Höhe nach ins Gesetz geschrieben und mit höchstens 20 Prozent des Richtwerts begrenzt werden. Überdies müssen die Befristungen eingedämmt werden und die Betriebskosten sinken.

+ Maklerprovisionen soll Vermieter zahlen: Im Maklergesetz soll geregelt werden: Nur der Erstauftraggeber - das ist meistens der Vermieter - ist gegenüber dem Makler provisionspflichtig.

+ Mehr neue Wohnungen nötig: Die Wohnbauförderung und deren Rückflüsse müssen wieder zweckgebunden, also nur für den Wohnbau verwenden werden, und an die Teuerung anpasst werden, um den sozialen Wohnbau anzukurbeln. Das hilft nicht nur jungen Familien und Wohnungssuchenden, sondern setzt auch wichtige Wachstumsimpulse.

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